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Project Big Green

IBM hängt Green IT ganz hoch

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IBM will künftig verstärkt Geld damit verdienen, Kunden bei der Senkung des Energieverbrauchs ihrer Rechenzentren zu helfen.

Heute kündigt der Konzern laut "Wall Street Journal" im Rahmen einer Presseveranstaltung in New York das "Project Big Green" an, um das neue Geschäftsfeld offiziell zu gründen. Es wird in der Beratungs- und Dienstleistungssparte Global Services aufgehängt und soll Anwendern helfen, die Energieeffizienz ihrer Computer zu maximieren und das Layout der Rechenzentren dahingehend zu optimieren, dass die Kühlungskosten möglichst minimiert werden.

Das verstärkte Engagement in Richtung "Green IT" vergleicht IBM mit seinen früheren Initiativen zur Förderung des Internets und des Open-Source-Betriebssystems Linux sowohl für den internen Gebrauch als auch als Service-Geschäft für Kunden in Unternehmen und bei den Öffentlichen Händen. Mit beiden Plänen hat der Konzern sowohl den internen Betrieb verbessert als auch Möglichkeiten für große Neuumsätze mit Services und Software geschaffen.

IBM will 1000 Experten auf "grüne Technologie" spezialisieren. Außerdem will der Konzern laut Presseunterlagen für die Veranstaltung getreu dem Motto "Eat your own Dog Food" die Kapazität der hauseigenen Data Center bis zum Jahr 2010 verdoppeln, ohne dafür zusätzliche Energie zu verbrauchen. So will IBM selbst 500 Millionen Dollar ansonsten angefallene Energiekosten einsparen.

Um das zu erreichen, hat der Konzern auch einige neue Produkte parat. Dazu gehört die "Data Center Stored Cooling Solution", die außerhalb des eigentlichen Rechenzentrum sitzt und die dort für die Regulierung der Klimaanlagen zuständigen Wärmetauscher vermittels einer speziellen synthetischen Kühlflüssigkeit abkühlt. Das System wurde von der American Society of Heating, Refrigeration and Air Conditioning Engineers bereits zum "Best New Energy Product" gekürt. IBM hat außerdem eine Software entwickelt, die Abwärme und Klimatechnik eines Rechenzentrums analysieren und optimieren kann.

Zu der Veranstaltung in New York werden dem Bericht zufolge auch Vertreter von Partnerfirmen wie General Electric (GE), Pacific Gas & Electric (PG&E) sowie Schneider Electric erwartet. (tc)

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