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Interne IT

Hang zur Lethargie

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Die Zeiten, in denen die komplette IT im Haus betrieben wurde, sind vorbei. Dennoch gibt es wichtige Gründe für den Eigenbetrieb - und dagegen.
Quelle: Ch. Stoll/Fotolia
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Wie Peter Hinssen, Lehrer an der London School of Business und Berater aus Belgien, CIOs anlässlich einer IT-Konferenz ansprach, war schon eine Provokation: "Die IT ist viel zu wichtig, um sie der IT-Abteilung zu überlassen. Zerschlagt die interne IT in kleine Einheiten und integriert sie in die Geschäftsbereiche!" Hinssen widerstrebt vor allem das derzeit moderne Business-Alignment. Indem man die IT auf Linie des Kerngeschäfts und der Fachbereiche bringe, dränge man sie in eine viel zu passive Rolle. Ideal erscheint ihm die interne IT von Procter & Gamble. Dort verließen 5000 von 7000 IT-Mitarbeitern das Unternehmen im Zuge von Outsourcing-Deals. Die restlichen 2000 IT-Profis wurden in die Abteilungen integriert.

Immer mehr Unternehmen diskutieren die Rolle ihrer IT mit einer bislang ungewohnten Konsequenz. Hintergrund ist die Kritik, der sich Zentralabteilungen grundsätzlich stellen müssen. Sind sie agil und flexibel genug, um dem Unternehmen zu helfen, oder entwickeln sie - im Gegenteil - einen Apparat mit kontraproduktiven Zügen? Technische Unzulänglichkeiten in Form von Server-, PC- und Netzausfällen sind meistens der Aufhänger für solche Debatten, später kommt der Vorwurf der mangelnden Kunden- und Geschäftsorientierung hinzu.

IT rückt enger ans Kerngeschäft

Als Antwort darauf galt lange, das Problem einfach auszulagern, entweder in Shared Service Center, IT GmbHs oder zu einem Outsourcing-Provider. Allheilmittel bieten die alternativen Betriebsformen nicht. Insbesondere unter dem Aspekt, die IT enger an das Kerngeschäft zu binden, versagt der Auslagerungsansatz. Zuletzt haben sich daher einige Firmen bewusst für den internen Betrieb der IT entschieden, etwa die Deutsche Post oder Rewe. Wir haben im Folgenden die typischen Vor- und Nachteile interner IT-Abteilungen zusammengefasst.

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