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IT-Services

Outsourcing-Ratgeber

Wie der Dienstleister elegant gewechselt wird

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von Alexander Freimark (freier Journalist in Bad Aibling)
Der Wechsel eines Outsourcing-Dienstleisters ist keine leichte Übung. Gerade der Mitarbeiterübergang ist eine Herausforderung.

Wenn ein Kunde mit seinem Outsourcing-Partner unzufrieden ist, wird er entweder nachverhandeln oder den Provider wechseln. Nur in den seltendsten Fällen kommt die ausgelagerte IT-Komponente zurück ins Unternehmen. Doch der Wechsel der Dienstleister ist nicht trivial, denn nicht immer ist ein Übergangsprozess bei Abschluss des ursprünglichen Vertrags definiert.

Der Branchenverband Bitkom hat jetzt auf dem 6. Anwenderforum Outsourcing in Bad Homburg einen Verhaltenskodex für Outsourcing-Anbieter veröffentlicht. Die "freiwillige Selbstverpflichtung" soll insbesondere den Mitarbeiterübergang beim Wechsel des Dienstleisters vereinfachen. „Mit dem Kodex erleichtern wir auslagernden Unternehmen den Wechsel ihres Outsourcing-Partners. Die Übergabe zwischen altem und neuem Dienstleister muss für alle Beteiligten fair und transparent verlaufen“, sagt Martin Jetter, Mitglied des Bitkom-Präsidiums und Deutschland-Geschäftsführer von IBM.

Bei der Ablösung eines Outsourcing-Vertrags benötige der neue Dienstleister umfassende Informationen vom alten Dienstleister, wenn er sich um den Auftrag bewerben will, so der Bitkom. Dies gelte besonders für einen Betriebsübergang. In diesem Fall benötigen die Bewerber unter anderem personalrelevante Daten des bisherigen Dienstleisters für eine einheitliche und verlässliche Faktenlage zur Angebotserstellung. Mit dem Kodex sollen auslagernde Unternehmen die Angebote der Outsourcing-Anbieter besser vergleichen können. Gleichzeitig sollen Probleme beim Übergang vom alten zu einem neuen Provider verringert werden. Den Kodex können Outsourcing-Dienstleister freiwillig unterschreiben.

Informationen zum Verhaltenskodex beim "2nd Generation Outsourcing" hat der Bitkom in einer Broschüre zusammengestellt, die kostenlos erhältlich ist.

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