CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
IT-Services

Finanzkrise

Outsourcing in Krisenzeiten

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Sabine Prehl

On-Demand-Modelle im Trend

Auch wenn es noch einige ungeklärte Fragen gibt - vor allem was kundenindividuelle Anpassung, Integration und IT-Sicherheit betrifft: Dank der niedrigen Kosten, der Flexibilität und der geringen Risiken und nicht zuletzt steigender Bandbreiten wird die Nachfrage nach SaaS-Lösungen weiter steigen, ist Christine Ferrusi Ross, Research Director bei Forrester, überzeugt. "Insgesamt wird der Anteil der extern erbrachten Leistungen an der IT immer weiter zunehmen. Und davon profitieren besonders Anbieter von Subscription-Modellen, die sich schnell einsetzen lassen und weniger internes Personal erfordern als der Eigenbetrieb." SaaS sei aber erst der Anfang: "Mit neuen Cloud-Computing-Modellen wie Infrastructure as a Service, Components as a Service oder Platforms as a Service verschwimmen die Grenzen zwischen Produkten und Dienstleistungen zusehends."

Finanzierungsangebote sind gefragt

Dass flexible Modelle, die dem Anwender mehr Kontrolle über die Kosten erlauben, in unsicheren Zeiten besonders gefragt sind, zeigt auch die Tendenz zu Finanzierungsangeboten, wie sie bislang nur im Hardwarebereich üblich waren. IBM will seine Leasing-Angebote jetzt um Softwarelizenzen erweitern. "Das könnte sich für die Kunden auszahlen - schließlich entfallen rund 30 Prozent eines Integrationsprojekts auf die Lizenzkosten", argumentiert Matzke. Bislang bieten neben IBM zwar nur HP und Siemens Leasing-Modelle für Applikationen an. Der Analyst geht aber davon aus, dass schon bald weitere Anbieter auf diesen Zug aufspringen werden.

Auf der anderen Seite verschärft sich vor dem Hintergrund der Krise die Marktkonsolidierung. Immer mehr Provider werden im kommenden Jahr Insolvenz anmelden oder von anderen Anbietern übernommen werden. Die Anwender treibt daher derzeit auch die Frage um, ob ihr Dienstleister die finanzielle Stabilität hat, um mittelfristig zu überleben. Und das ist nicht immer leicht zu beantworten, räumt Andrew Parker, Research Director bei Forrester, ein: "Viele Anbieter sind sehr zurückhaltend, was Angaben zu ihrer wirtschaftlichen Situation betrifft."

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

IT-SERVICE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
So viel darf ein Consultant kosten (Foto: Thomas Weissenfels/Fotolia.de) So viel darf ein Consultant kosten Dass erfahrene Consultants im Vergleich zu Newbies oft das Drei- oder Vierfache an Honoraren einstreichen, ist bekannt. Doch welche Tagessätze sind ei ...
weiter
IT-Outsourcing auf Augenhöhe (Foto: ag visuell/fotolia) IT-Outsourcing auf Augenhöhe Die IT-Abteilungen von Mittelständlern stehen unter erheblichem Leistungs- und Kostendruck.
weiter
Die Geschichte von Atos und SIS (Foto: Atos Origin) Die Geschichte von Atos und SIS Mit der Übernahme von SIS durch Atos Origin endete eine lange Leidensgeschichte der einstigen Siemens-IT-Sparte. Ein Rückblick mit Bildern.
weiter
Die Geschichte von Fujitsu (Foto: Fujitsu) Die Geschichte von Fujitsu Mainframes, Server, PCs, mobile Geräte und Cloud-Services: Fujitsu Technology Solutions spiegelt in seiner wechselvollen Geschichte auch die rasante E ...
weiter
Die Top Ten der SAP-Berater (Foto: SAP) Die Top Ten der SAP-Berater SAPs ERP-Lösungen sind erste Wahl in den Unternehmen. Wir nennen Ihnen Stärken und Schwächen der größten SAP-Beratungshäuser.
weiter
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps