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Compliance & Recht

Neue Initiative

BVDW macht sich für den Schutz von Personendaten stark

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von Karin Quack (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e. V. (BVDW) will die Branche in puncto Datenschutz auf den Pfad der Tugend führen.
Arndt Groth, Präsident des BVDW
Arndt Groth, Präsident des BVDW
Arndt Groth, Präsident des BVDW
Foto: BVDW

"Die Politik ist mit dem Thema überfordert, sie bekommt das allein nicht hin." So begründet Arndt Groth, Präsident des BVDW, dass der Branchenverband der Internet-Wirtschaft nun in Sachen Datenschutz aktiv wird. Der Gesetzgeber neige zu übertrieben starken Regulierungen, und die langwierigen politischen Willensbildungsprozesse würden leicht von den technischen Entwicklungen überholt, so der BVDW-Präsident sinngemäß.

Dem BVDW ist hingegen daran gelegen, so schnell wie möglich das angekratzte Vertrauen der Internet-Nutzer in die Sicherheit ihrer persönlichen Daten wiederherzustellen und zu stärken. Das ist für die im Verband organisierten Unternehmen von existenziellem Interesse. Die Web-Nutzer werden nur dann Angaben zu ihrer Person im Netz hinterlassen, wenn sie deren Schutz für garantiert halten.

Mit der Initiative "Deutscher Internet Rat" (DIR) will der BVDW eigener Darstellung zufolge mehr Transparenz und Rechtssicherheit im Internet schaffen - im Interesse der Anbieter wie der Verbraucher. Der Verband ist unter anderem spezialisiert auf Lobby-Arbeit zu leisten, also Gesprächspartner aus Wirtschaft und Politik zusammenzubringen.

"Datenschutz ist Teil unserer Kultur", so lautet das offizielle Credo des BVDW. Und diese kulturelle Errungenschaft der Old Economy müsse in die digitale Welt mitgenommen werden. Dabei gehe es nicht darum, neue Gesetze zu fordern, erläutert Matthias Ehrlich, als Vize-Präsident des BVDW für den Bereich Medienpolitik verantwortlich. De jure habe der Datenschutz in Deutschland das EU-weit höchste Niveau: "Es fehlt nicht an Gesetzen, sondern an Know-how für deren Umsetzung."

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