CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Compliance & Recht

Itil V3

ISO 20000 ist schon die halbe Itil-V3-Miete

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Klaus Dettmer (Produkt-Manager bei iET Solutions) und Gerry Wallner (Mitglied der Geschäftsleitung bei der Beck et al. Services GmbH.)

Was bringt die Zertifizierung nach ISO 20000?

Eine Zertifizierung nach ISO 20000 setzt die vollständige Implementierung aller Itil-Prozesse voraus. Von daher eignet sie sich nicht für jedes Unternehmen. Hilfreich ist sie auf jeden Fall für Firmen, die in qualitätskritischen Branchen der Automobilindustrie tätig sind, sowie für Unternehmen, die einen Nachweis ihrer leistungsfähigen IT-Service-Management-Prozesse benötigen - sei es für Versicherungen, Wirtschaftsprüfer oder Banken (Basel II). Auch Anforderungen des Gesetzgebers (EuroSOX) sind ein Grund, sich nach ISO 20000 zertifizieren zu lassen.

All diese TI-Bereiche werden von einer Zertifizierung nach ISO 20000 abgedeckt.
All diese TI-Bereiche werden von einer Zertifizierung nach ISO 20000 abgedeckt.
All diese TI-Bereiche werden von einer Zertifizierung nach ISO 20000 abgedeckt.

ISO 20000 enthält verbindliche und konkrete Anforderungen, deren Erfüllung nachgewiesen werden muss. Wenn ein Unternehmen diesen Vorgaben nachkommt, verfügt es nicht nur über Mess- und Vergleichswerte zur Kontrolle der eigenen IT-Prozesse, sondern auch über die ideale Grundlage, um die geforderten Nachweise zu erbringen.

Darüber hinaus profitieren Unternehmen in vielerlei Hinsicht von der Zertifizierung. Unter anderem gewinnen sie:

  • mehr Vertrauen der Kunden,

  • eine klare Ausrichtung der IT-Services an der Unternehmensstrategie,

  • Transparenz in der Darstellung der IT-Leistung und

  • einen Nachweis über die Erfüllung branchenspezifischer Compliance-Anforderungen.

Mit ISO 20000 lassen sich die in Itil V3 angestrebte Verbesserung der Servicequalität und der Wertbeitrag der IT für die Geschäftsprozesse messbar machen. Und bekanntlich gibt nur das, was gemessen werden kann und vergleichbar ist, wirklich Aufschluss über eine Leistung und deren Verbesserungen. (qua)

Tipps zur ISO-20000-Zertifizierung

  1. Geschäftsleitung und Topmanagement müssen die Initiative unterstützen. Wenn ein aufwändiges Projekt neben dem Tagesgeschäft zu bewältigen ist, und das auch noch mit zu knappen Ressourcen, wird es scheitern.

  2. Die Motivation der Mitarbeiter ist essenziell. Wer immer in das Vorhaben involviert ist, muss die Zertifizierung als sein persönliches Ziel verstehen.

  3. Notwendig ist eine eingehende Risiko-Analysen im Vorfeld. Ein so umfangreiches Projekt wie eine ISO-20000-Zertifizierung wird nie unbemerkt von Kunden und Partnern über die Bühne gehen. Deshalb gilt es, rechtzeitig abzuschätzen, welche Schwierigkeiten auftreten könnten, und Gegenmaßnahmen zu erarbeiten.

  4. Die Prozesse sind zu operationalisieren! Von Anfang an muss sich die Projektleitung überlegen, wie die neu definierten oder verbesserten Prozesse gelebt werden können und welche Maßnahmen dafür nötig sind. Eine Rolle spielt auch die Auswahl der richtigen IT-Service-Management-Software.

  5. Die Zertifizierung ist nur der erste Schritt. Sie bedeutet eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, die sich mittel- und langfristig in gesteigerter Qualität und Kundenzufriedenheit auswirkt. Dazu müssen die Ziele aber auch nach erreichter Zertifizierung weiter angestrebt werden.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

COMPLIANCE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Traumjob Berater? Von wegen ... (Foto: Jan Schuler/Fotolia) Traumjob Berater? Von wegen ... Sie wollen als Berater Ihr Geld verdienen? Dann sollten Sie sich schleunigst von den gängigen Klischees verabschieden.
weiter
Führungskraft werden - Führungskraft bleiben (Foto: Tyler Boyes - Fotolia.com) Führungskraft werden - Führungskraft bleiben Wie Sie zum Start Ihrer Karriere als Vorgesetzter vorgehen sollten und welche Fehler zu vermeiden sind, sagt Stefan Bald.
weiter
Über 40? Kein Problem im Beruf (Foto: Fotolia, U. Kroener) Über 40? Kein Problem im Beruf Wie Sie es schaffen, auch als Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit den ersten grauen Haaren anerkannt und akzeptiert zu sein, sagt Barbara Kettl-Römer.
weiter
Warum am Arbeitsplatz der Burn-out lauert (Foto: Fotolia, Gudellaphoto) Warum am Arbeitsplatz der Burn-out lauert Wenn im Betrieb Mitarbeiter "ausbrennen", sind die Führungskräfte gefragt. Sie sind zwar keine Therapeuten, können aber trotzdem helfen.
weiter
Präsentieren ist mehr als Powerpoint (Foto: Y. Arcurs/Fotolia.com) Präsentieren ist mehr als Powerpoint Warum bei Vorträgen nicht die Technik im Vordergrund stehen darf, sondern der Mensch die erwünschte Wirkung erzielt, erklärt Anita Hermann-Ruess.
weiter
MEHR ZUM THEMA COMPLIANCE & RECHT
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps