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CIO des Jahres 2007

Hans-Joachim Popp, Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt: "Ich will das Unmögliche schaffen."

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von Karen Funk (COMPUTERWOCHE-Redakteurin)
Der IT-Lenker des DLR engagiert sich immer zu 100 Prozent – ob für seinen Arbeitgeber oder im Namen der Lehre und Forschung.

Hans-Joachim Popp hat stets das besonders Schwierige gereizt. "Wenn etwas unlösbar aussieht, fordert mich das heraus", sagt der CIO des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) in Köln über seine Arbeitsmotivation. Der promovierte Elektrotechniker hat in diesem Jahr nicht nur anspruchsvolle Projekte beim DLR abgewickelt (wie die Einführung eines Workflow-Management-Systems für Standard-Verwaltungsvorgänge auf SOA-Basis), sondern ist zudem noch als Strategieberater für das Forschungszentrum Jülich tätig. Hier soll Popp eine IT-Governance-Strategie für eine heterogene Anwendungsumgebung mit 4500 Mitarbeitern aufbauen. "Es ist absolut üblich, dass wir uns in den deutschen Forschungseinrichtungen gegenseitig unterstützen. Der Austausch im akademischen Umfeld ist intensiv, auch mit den Universitäten", erklärt der IT-Lenker. Erst vor kurzem hat der zweifache Familienvater seine langjährige Professur für Medientechnologie an der Hochschule für Medien in Köln zugunsten der für ihn spannenderen Forschungstätigkeit im Umfeld des IT-Service-Managements geopfert.

Die Anwender sind zufrieden

Hans-Joachim Popp, CIO vom DLR, auf einen Blick: Stationen, Projekte, Ansichten.
Hans-Joachim Popp, CIO vom DLR, auf einen Blick: Stationen, Projekte, Ansichten.
Hans-Joachim Popp, CIO vom DLR, auf einen Blick: Stationen, Projekte, Ansichten.

Zurück zum DLR: Auf das neue zentrale Workflow-Management-System beim DLR haben heute alle 5300 bundesweit verteilten Mitarbeiter Zugriff, erläutert Popp. Ziel war es, die Angestellten durch einfach zu bedienende Self-Service-Anwendungen unmittelbar in die Verwaltungsprozesse wie Projektabrechnung, Reisekostenabrechnung oder Bestellungen einzubinden. Erfreut stellt Popp fest, dass die Durchlaufzeiten sich deutlich reduzieren lassen. Das System wurde mit einem lückenlosen und für alle User transparenten History-System ausgestattet, so dass immer klar ist, wer wann was gemacht hat. Es erlaubt dadurch keine Unschärfen bei den Verantwortungsbereichen mehr. "Das führt nicht nur auf der Seite der Führungskräfte zu mehr Zufriedenheit, sondern auch beim erfassenden Personal,,weil jeder weiß, wer als nächstes etwas tun muss", freut sich Popp.

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