computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Web
Lars Hinrichs im Interview

"Xing profitiert von der Krise"

17.10.2008 um 15:53 Uhr
Autor(en): Jürgen Liebherr, freier Journalist in München.
Das Business-Netzwerk Xing, vormals OpenBC, feiert sein fünfjähriges Bestehen. Im CW-Interview erklärt Unternehmenschef Lars Hinrichs, warum ihm der wirtschaftliche Abschwung keine Sorgen bereitet.

CW: Vor kurzem kam die Meldung aus den USA, dass eBay jede zehnte Stelle abbauen müsse. Kann der Xing AG etwas Vergleichbares passieren?

Trotz Banken-Krise optimistisch: Lars Hinrichs von Xing
Trotz Banken-Krise optimistisch: Lars Hinrichs von Xing

Hinrichs: Im Gegenteil. Wir haben dadurch schon einige Mitarbeiter von eBay bekommen. Zudem hat eine Wirtschaftskrise sogar Vorteile für unser Unternehmen. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist man noch mehr auf Kontakte und Networking angewiesen.

CW: Müssen Sie nicht mit einem Rückgang der zahlenden Mitglieder rechnen, wenn sich die aktuelle Finanzkrise zur umfassenden Wirtschaftkrise ausweitet?

Hinrichs: Wir erwarten das nicht. Gerade wenn Unsicherheit herrscht, schaut man sich im Umfeld noch aktiver nach Jobs, Aufträgen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern um. Genau dafür bietet sich Xing an. Davon abgesehen haben wir tausende von Firmen-Alumnis, die sich nach einer Pleite - wie zum Beispiel von Lehman Brothers - bei uns neu vernetzen.

CW: Ihr größter Konkurrent, das amerikanische Netzwerk LinkedIn, steht ja seit Jahren in den Startlöchern und engagiert sich stark in Europa. Bis Ende 2008 will das Management auch eine deutschsprachige Plattform präsentieren. Macht Ihnen das Sorgen?

Hinrichs: Seit unserem Börsengang im Jahr 2006 behauptet LinkedIn immer wieder, schon bald mit einer deutschen Version zu starten. Aber bis jetzt ist das nicht eingetreten. Wir sind ganz entspannt. Schließlich sind wir klarer Marktführer in Europa. So gesehen wird es für andere schwierig werden, hier überhaupt Fuß zu fassen.



Leserkommentare 
(1 Beitrag), 
Kommentieren
weberhan
Ich denke, linkedin wird sich noch einiges einfallsen lassen, um wirklich in Deutschland anzugreifen. Allein die regionalen Gruppen von Xing machen es einem Verfolger recht schwer, den Markt wirklich zu durchdringen. Und wer pflegt wirklich schon mehr als 1 oder 2 Portale - ich stelle immer weider fest - nicht viele. zum Beitrag


Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

WEB: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Chat mit Etiquette Chat mit Etiquette Emoticons, Akronyme, Abkürzungen? Sie wissen nicht richtig mit dem Instant Messenger umzugehen? Zehn wichtige Verhaltensregeln schaffen Abhilfe
weiter
Ihr guter Ruf im Web 2.0 Ihr guter Ruf im Web 2.0 Wer im Internet surft, vergisst gerne einmal seine gute Kinderstube - helfen Sie sich selbst.
weiter
Twitter für Profis Twitter für Profis Der Kurznachrichten-Dienst bietet vor allem Shop-Betreibern und dem Marketing einen Mehrwert.
weiter
Geld verdienen mit Webfotos Geld verdienen mit Webfotos Vielen Hobbyfotografen wissen nicht, dass sie mit ihren Fotos im Netz gutes Geld verdienen können. Wir zeigen, wie's geht.
weiter
33 Tipps für Firefox 3 33 Tipps für Firefox 3 Firefox schickt sich an, der beliebteste Webbrowser Deutschlands zu werden. Mit diesen Tipps holen Sie alles aus der Software heraus.
weiter
Chat mit Etiquette Ihr guter Ruf im Web 2.0 Twitter für Profis Geld verdienen mit Webfotos 33 Tipps für Firefox 3
MEHR ZUM THEMA WEB
  • Artikel
  • Whitepaper
  • Whitepaper
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security