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Studie: Unified Communications kann zur Verstopfung führen

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Als Folge der Zusammenführung von Sprache und Daten via Unified Communications (UC) kann die Performance von Anwendungen im Netz deutlich sinken.

Dies ergab zumindest eine weltweite Umfrage des US-Anbieters von Netzmonitoring-Tools, Network General. Drei Viertel der insgesamt 576 interviewten Anwenderunternehmen erklärten, dass mindestens ein Viertel des Traffic in den vergangenen drei Monaten aus UC-spezifischen Daten, also Voice over IP (VoIP), Unified oder Instant Messaging bestand. Dabei gaben rund 40 Prozent der Nutzer an, dass sie integrierte Telefon-, Video- und Web-Konferenzen verwendeten. Obwohl knapp 70 Prozent haben bereits VoIP-Telefonie in ihrem Unternehmen eingeführt haben, führten lediglich zwölf Prozent der Befragten den Sprachverkehr als Grund für den zusätzlichen Traffic im Firmennetz an.

Was die allgemeine Leistung anbelangt, registrierten laut Network General fast 40 Prozent der Firmen Performance-Einbußen von Anwendungen, die sie auf die Konvergenz der Kommunikationslösungen in ihrem IP-Netz zurückführten. Weitere knapp 20 Prozent waren sich nicht sicher, ob ihre Performance-Probleme direkt mit dem Einsatz von Unified Communications zusammenhängen.

Nach Darstellung von Network-General-Manager James Messer wird der Traffic wegen Unified Communications weiter zunehmen, während die Komplexität der Netze gleichzeitig ansteigt. Ein Grund sei die wachsende Mobilisierung von Mitarbeitern, die von unterwegs mit Kollegen und Kunden kommunizieren wollen, so Messer. Firmen, die solche Dienste einführen, stießen schnell auf Probleme, da jeder Service seine speziellen Management-Tools habe. (mb)


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