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Windows Server 2008 R2

Microsoft steigt in die Desktop-Virtualisierung ein

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von Wolfgang Sommergut, CW-Redakteur

Arbeitsteilung mit Citrix

Angesichts der rudimentären Infrastruktur für virtuelle Desktops, die Microsoft ohnehin erst in zwei Jahren anbieten wird, baut das Unternehmen wie schon bei den Terminaldiensten auf seinen engen Verbündeten Citrix. Die kürzlich nun auf "Remote Desktop Services" umgetauften Dienste reichen für die meisten größeren Installationen trotz diverser Updates bis heute nicht aus, so dass viele Unternehmen die Erweiterungen von Citrix in Anspruch nehmen.

Der Presentation Server (neuerdings "XenApp") bietet nicht nur zusätzliche Möglichkeiten bei der Administration und dem Publizieren von Anwendungen, sondern bringt in Form von ICA ein eigenes Protokoll mit, das RDP gerade bei schmalbandigen Verbindungen deutlich überlegen ist.

Die bei den Terminal-Services über Jahre praktizierte Arbeitsteilung bezeichnen Microsoft und Citrix explizit als Vorbild für ihre Kooperation bei VDI. XenDesktop ergänzt die in Windows enthaltenen Basisdienste um Managementfunktionen und bietet ICA alternativ zu RDP auch für den Zugriff auf die im Backend laufenden Windows-Clients. Die Software von Citrix unterstützt virtuelle Desktops nicht nur auf Basis des hauseigenen Hypervisors "XenServer", sondern auch auf Hyper-V. Zudem integriert es seine Management-Funktionen in den SCVMM.

Die auf der TechEd bekräftigte Partnerschaft führt das von den beiden Unternehmen geschlossene Abkommen zur engen Kooperation bei Virtualisierungstechniken fort, mit der Microsoft und Citrix ihre Kräfte gegen den Marktführer VMware bündeln möchten.


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