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Software AG

Gewinnsprung trotz Finanzkrise

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Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller Software AG hat im dritten Quartal trotz der Finanzkrise seinen Umsatz und Gewinn stärker gesteigert als erwartet.

Im dritten Quartal legte der Umsatz um 14 Prozent auf 180,1 Millionen Euro zu, wie die im TecDAX notierte Software AG am Freitag in Darmstadt mitteilte. Analysten hatten hier mit 171 Millionen Euro gerechnet. Treiber war erneut der Produktumsatz (Lizenzen und Wartung), der von 115,1 auf 138,0 Millionen Euro stieg und damit 77 Prozent des Konzernumsatzes ausmachte. Die restlichen entfallen auf das Geschäft mit Professional Services, dessen Umsatz mit 41,8 Millionen Euro auf Vorjahreshöhe liegt.

Die beiden Geschäftsbereiche ETS (Software für Großrechner) und webMethods (Integrationssoftware) trugen etwa gleich stark zum Umsatzwachstum bei: ETS setzte mit 101,1 Millionen Euro 15 Prozent mehr um als vor einem Jahr. WebMethods wuchs um 13 Prozent auf 79 Millionen Euro.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern erhöhte sich im dritten Quartal um 50,3 Prozent auf 48,7 Millionen Euro, verglichen mit der Durchschnittsschätzung von 40,4 Millionen gerechnet. Der Überschuss kletterte um 61,5 Prozent auf 31,0 Millionen Euro (Prognose: 25,4 Millionen).

Beim Ausblick der Software AG schlägt allerdings wie auch andernorts die Finanzkrise zu. "Für 2008 peilen wir einen Umsatz zwischen 710 und 730 Millionen Euro an", sagte Firmenchef Karl-Heinz Streibich der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Freitag. Zuvor hatte das im TecDAX notierte Unternehmen einen währungsbereinigten Umsatzsanstieg zwischen 24 und 27 Prozent anvisiert. Das wären nach 621,3 Millionen Euro 2007 nun zwischen 770 und 789 Millionen gewesen. Das Ziel für die EBIT-Marge für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert bei 24 Prozent. (dpa/tc)


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