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Software Infrastruktur
Enterprise Service Bus

Progress Fuse ESB 4.0 erleichtert Open-Source-Projekte

14.10.2008
Autor(en): Stefan Ueberhorst, CW-Redakteur.
Fuse ESB 4.0, das neue Release des quelloffenen Enterprise Service Bus von Progress Software, stellt professionelle Rahmenbedingungen für Open-Source-Projekte zur Verfügung.

Die Progress Software Corporation, Anbieter von Applikations-Infrastruktur-Software für die Entwicklung, Implementierung, Integration und das Management von Geschäftsanwendungen, hat "Fuse ESB 4.0" vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Enterprise-Version von "Apache ServiceMix 4.0", dem am weitesten verbreiteten standardbasierenden und quelloffenen Enterprise Service Bus (ESB). Zu den wichtigsten Neuerungen in Release 4.0 von Fuse ESB zählt die Unterstützung des Standards Java Business Integration 2.0 (JBI). Ferner ist Fuse rückwärts kompatibel zu JBI 1.0. Damit wird sichergestellt, dass Komponenten aus Fuse 3.x, respektive ServiceMix 3.x, auch mit der neuen Version zusammenarbeiten können.

Außerdem unterstützt die Progress-Variante den OSGi-Standard, was Anwendern eine größere Flexibilität beim Zusammenstellen und Verteilen von unternehmensweiten Infrastruktur-Komponenten verschafft. Mit Fuse ESB 4.0 wird auch ein neuer Designer eingeführt. Er erlaubt die Erstellung von Enterprise Integration Patterns (EIPs) per Point-and-Click, das Debugging und die Validierung von EIPs sowie die Visualisierung bereits vorhandener Routes einschließlich des Reverse Engineering.

Die Progress-Entwicklung ist ein getestetes und zertifiziertes Release des Open-Source-Projekts ServiceMix der Apache Software Foundation. Der Hersteller wählt bestimmte Releases aus diesem Projekt aus, testet sie, erstellt eine vollständige Dokumentation und vertreibt sie unter der Apache-Lizenz. Dazu gehört auch ein 24x7-Enterprise-Support sowie Consulting und Training für Kunden, die SOA-Techniken auf Open-Source-Basis für unternehmenskritische Applikationen einsetzen wollen.

Massimo Pezzini, Vice President beim Marktforscher Gartner, erklärt dazu: "Die Mehrzahl der Open-Source-Benutzer sind technikorientierte Anwender, die zuerst auf Flexibilität, die Unabhängigkeit von bestimmten Anbietern und die Einhaltung von Standards achten. Heute jedoch bewegt sich Open Source immer mehr in Richtung unternehmenskritischer Lösungen und damit auch in konservative Marktsegmente."



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