EAM ist die Königsdisziplin der IT, behaupten Protagonisten einer Enterprise Architecture gerne. Der Grund für diese scheinbar elitäre Haltung ist nachvollziehbar. Enterprise-Architecture-Management gehört zu den komplexesten Aufgaben, die sich IT-Verantwortliche vornehmen können. Das große Versprechen dahinter lautet: EAM hilft Unternehmen, das Alignment-Problem in den Griff zu bekommen, sprich IT- und Geschäftsziele besser aufeinander abzustimmen. Dazu müssten IT-Systeme und das Business als Ganzes gesehen und gesteuert werden. Doch das ist leichter gesagt als getan. Um den vielzitierten IT-Bebauungsplan passend zu den fachlichen Anforderungen zu entwerfen und umzusetzen, brauchen die Verantwortlichen Softwarewerkzeuge. Erst sie ermöglichen es, im Dschungel von Applikationen, IT-Infrastruktur und Geschäftsprozessen den Überblick zu behalten.
Das amerikanische Marktforschungs- und Beratungshaus Gartner bezieht mit seinem Magic Quadrant klarer Stellung als die Münchner. Zu den führenden Anbietern zählen die Analysten IBM/Telelogic, Troux Technologies und Alfabet (siehe unten: Wie Gartner EAM-Anbieter bewertet).
Die TU München bewertete folgende Produkte:
Adaptive EAM von Adaptive, Version 5.0;
PlanningIT von Alfabet, Version 3.1;
ADOit von BOC, Version 3.0;
Embarcadero EA/Studio von Embarcadero, Version 1.1;
ARIS Platform von IDS Scheer;
MEGA Modeling Suite von Mega International, Version 2007;
ProVision von Metastorm, Version 6.0;
System Architect von IBM/Telelogic, Version 11.0;
Troux von Troux Technologies, Version 7.0.