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Windows 7

XP-Nachfolger ist besser als sein Ruf

Die häufigsten Irrtümer zu Windows Vista

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von Michael Pietroforte, Fachautor in München und Betreiber der Website 4sysops.com

Windows XP SP2 ist genauso sicher wie Vista

Wenn von Vistas Sicherheit die Rede ist, werden meist einige Features wie Bitlocker, die Windows Firewall, Address Space Layout Randomization (ASLR) oder User Account Control (UAC) genannt. UAC ist sicher Vistas prominentestes Sicherheits-Feature. Mit ihm möchte Microsoft vor allem eine schärfere Trennung zwischen Benutzern mit Standardrechten und jenen mit Administratorenrechten durchsetzen. Häufig kommt UAC in Besprechungen nicht gut weg, weil die Bestätigungsdialoge bei der Arbeit stören und es zweifelhaft erscheint, dass so die Sicherheit verbessert werden kann.

Die verbesserte Desktop-Firewall, die nun auch ausgehende Regeln unterstützt, gilt als eine der wesentlichen Neuerungen in puncto Sicherheit.
Die verbesserte Desktop-Firewall, die nun auch ausgehende Regeln unterstützt, gilt als eine der wesentlichen Neuerungen in puncto Sicherheit.

Doch Tests haben gezeigt, dass UAC gegen Rootkits besser schützt als die meisten Anti-Malware-Tools. Viele wissen auch nicht, dass sich die UAC-Dialogfenster über Gruppenrichtlinien abschalten lassen und UAC auch dann noch Schutz bietet, etwa gegen Shatter Attacks. Viel wichtiger ist jedoch, dass Vistas UAC Entwickler dazu zwingt, bei Applikationen für Endanwender darauf zu achten, dass diese auch ohne Administratorenrechte problemlos laufen. Davon profitieren letztlich alle an das Internet angeschlossene PCs, weil so die Verbreitung von Malware deutlich erschwert wird.

Man wird allerdings Vistas verbesserter Sicherheit kaum gerecht, wenn man nur einzelne neue Features diskutiert. Noch wichtiger ist jedoch, dass seit Beginn der Sicherheitsinitiative im Rahmen des Security Development Lifecycle (SDL) Microsofts Entwickler darauf getrimmt wurden, Sicherheit einen höheren Stellwert einzuräumen. Denn in der Vergangenheit waren es vor allem Programmierfehler, die zu gravierenden Sicherheitslücken unter Windows geführt haben. Das dies schon Früchte trägt, kann man zum Beispiel daran erkennen, dass Microsoft für Vista bisher deutlich weniger Sicherheitsupdates veröffentlich hat als für Windows XP während des gleichen Zeitraums.


(3 Beiträge), 
Kommentieren
Pietroforte
@SoniX Ich kann durchaus verstehen, dass bei so einem Thema die Emotionen hochkochen. Über sachliche Kritik freue ich mich aber immer. Was Sie mit ?zwei völlig verschiedenen Sachen? meinen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht und von 100% Auslastung ist in meinem Beitrag eigentlich nicht die Rede. @joda56 Ein Austausch älterer PCs ist nicht in jedem Unternehmen sinnvoll. Da haben Sie vollkommen Recht. Das steht ja so auch im Beitrag. Ein modernes Betriebssystem braucht halt auch moderne Hardware. Deshalb hat Vista auch keine ?schlechte Performance?. Nach meinem Gefühl ist sie auf moderner Hardware sogar besser als seinerzeit die von Windows XP nach dessen Debüt. Deshalb kann man zwar sagen, dass die Anschaffungskosten für neue PCs ein Argument gegen Vista sein können, aber eben nicht dessen Performance. Wer auf einem Vista-PC arbeitet, der zu langsam ist, hat irgendetwas falsch gemacht. Mehr wollte ich eigentlich nicht sagen. Vistas neue Sicherheitsfeatures machen Sicherheitssoftware von Drittanbietern nur zum Teil überflüssig. Auf einen Virenscanner von einem Fremdanbieter kann man sicher nicht verzichten, auf eine Desktop-Firewall schon. zum Beitrag

joda56
Der Autor: "Auf älteren PCs, die nicht mindestens über 1.5GB RAM und eine Dual-Core-CPU verfügen, hat Vista nichts zu suchen und auf moderner Hardware arbeitet Vista genauso schnell wie Windows XP." Das mag sein, aber warum sollte ein Unternehmen PC Arbeitsplätze auf denen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Clientanwendungen mit einer Single Core CPU und mit 1 GB Hauptspeicher performant arbeiten austauschen? Die schlechtere Performance von Vista darf also sehr wohl als Argument ins Feld geführt werden. Wenn neue Hardwareentwicklung lediglich dazu dienen, den Ressourcenhunger von Betriebssystemen zu stillen, dann ist irgend etwas falsch! Oder gibt es da hidden agendas?? ;-) Will der Autor vielleicht sagen, dass die Sicherheitsaspekte, die bei Vista berücksichtigt wurden, Virenscanner, Firewalls und andere Sicherheitssoftware überflüssig machen? zum Beitrag

SoniX
AHHHH NEIN!!! Wer hat denn das hier verfasst? Solch Inkompetenz tut schon weh beim lesen. "Statt neuer Funktionen stand nun auf einmal Sicherheit im Vordergrund. Man erkannte, dass auch Sicherheit ein wesentliches Feature ist. Windows Vista ist Microsofts erstes Betriebssystem, das von der damals ausgerufenen Trustworthy-Computing-Sicherheitsinitiative in vollem Umfang profitiert." Trustworthy Computing != Sicherheit Das sind zwei völlig verschiedene Sachen. "Ob das Betriebssystem 20 oder 40 Prozent der CPU-Leistung beziehungsweise des Arbeitsspeichers in Anspruch nimmt, spielt keine Rolle." Ja klar. Am liebsten ist es mir natürlich, wenn das Betriebssystem gleich 100% in Anspruch nimmt. ?!?!?? WTF???? Lieber Autor. Bei solch Aussagen sollten sie sich nocheinmal überlegen ob sie nicht besser einer anderen Tätigkeit nachgehen. zum Beitrag


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