computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Office & Tools

Aufwandsabschätzung für IT-Projekte: Die beste Schätzmethode gibt es nicht

26.06.2007
Autor(en): Dr. Ursula Löbbert-Passing, Senior Consultant bei der Lexta Consultants Group in Berlin.
Unter Experten wird über die Methoden zur Aufwandsabschätzung eines IT-Projekts heftig diskutiert. Die oft ins Feld geführte Schätzgenauigkeit ist allerdings nur ein bedingt geeignetes Argument für ein Verfahren.

In der täglichen Praxis des Projektgeschäfts lassen sich anhand der Schätzgenauigkeit kaum Rückschlüsse darauf ziehen, wie tauglich eine verwendete Methode zur Aufwandsabschätzung ist. In der Softwareentwicklung spricht man von der Schätzgenauigkeit als Verhältnis von geschätztem (Plan) zu tatsächlichem (Ist) Projektaufwand. Werte über 100 Prozent stellen somit eine Überschätzung des Projektaufwands dar, Werte darunter eine Unterschätzung. Die Erfahrung zeigt, dass der Aufwand für Entwicklungsprojekte in der Regel unterschätzt wird. Daher bemühen sich Experten seit den Anfängen der Softwareentwicklung um eine Verbesserung der Schätzmethoden. Eine hohe Schätzgenauigkeit, das heißt ein Wert möglichst nahe an 100 Prozent, gilt dabei als das Qualitätskriterium schlechthin für eine Methode.

Zwischen Schätzung und Erfassung des Ist-Aufwands eines IT-Projekts liegt eine erhebliche Zeitspanne, in der zum Beispiel ungeplante Ereignisse zu deutlichen Abweichungen führen können.
Zwischen Schätzung und Erfassung des Ist-Aufwands eines IT-Projekts liegt eine erhebliche Zeitspanne, in der zum Beispiel ungeplante Ereignisse zu deutlichen Abweichungen führen können.

Prinzipiell leidet die Schätzgenauigkeit daran, dass der geschätzte und der Ist-Aufwand zu unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben werden müssen: zu Beginn beziehungsweise am Ende des Projekts. In der Zwischenzeit treten jedoch fast immer, zumindest öfter als gewünscht, ungeplante Ereignisse auf.

Leichtfertiger Umgang mit einem Kompositum

Aufgrund der zeitlichen Diskrepanz steht die Schätzgenauigkeit im Spannungsfeld von fünf Einflussfaktoren. Dies sind die Schätzmethode, die vorhandenen Informationen, das Projekt-Management, die ungeplanten Ereignisse sowie die Erfassung des Ist-Aufwands.



Seite: 1 2 3 4 5  weiter


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

INHALT DIESES ARTIKELS Mehr zum Thema
OFFICE & TOOLS: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
CS4: Adobes größter Coup CS4: Adobes größter Coup Adobe Systems kündigt heute seine neue Creative Suite 4 (CS4) an. Diese nutzt erstmals Hardwarebeschleunigung für Bildschirmausgabe und Effekte. weiter
Persönliches Windows-Startmenü Persönliches Windows-Startmenü Anwender erzeugen mit "ASuite" eine Alternative zum "Start"-Menü, die sie per USB-Stick auf andere Rechner mitnehmen können. weiter
Acht nützliche Online-Bürohelfer Acht nützliche Online-Bürohelfer Online-Tools entwickeln sich zu praktischen Helfern bei der Lösung alltäglicher Probleme. Die besten finden Sie hier. weiter
Die besten Plugins für Firefox Die besten Plugins für Firefox Zu den besonderen Stärken des freien Web-Browsers gehört sein Erweiterbarkeit durch zahllose Zusatzmodule. weiter
Mails automatisch beantworten lassen Mails automatisch beantworten lassen E-Mail-Response-Management-Systeme (ERMS) können Mails automatisch kategorisieren, weiterleiten und beantworten. weiter
CS4: Adobes größter Coup Persönliches Windows-Startmenü Acht nützliche Online-Bürohelfer Die besten Plugins für Firefox Mails automatisch beantworten lassen
  • Top geklickt
  • Top verlinkt
  • CW Wiki
Aktuelle Umfrage

Wie viele Tage haben Sie im vergangenen Jahr blau gemacht?

  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security