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Legacy-Anwendungen

CeBIT: Paket der Software AG modernisiert Mainframe-Anwendungen

07.03.2008 um 11:45 Uhr
Die Webmethods Application Modernization Suite der Software AG erlaubt es Unternehmen, Großrechner-Applikationen in modernen IT-Umgebungen wie einer SOA weiter zu nutzen.

Der Austausch von Altanwendungen ist vielen CIOs zu riskant und zu teuer, wirbt die Software AG für das Paket. Mit Modernisierungs-Tools könnten sie die millionenschweren Investitionen schützen und bewährte Programmfunktionen weiter nutzen. Die "Webmethods Application Modernization Suite" offeriert das Darmstädter Softwarehaus dazu in den Varianten Web-Edition, SQL Edition und SOA Edition.

Die Web Edition soll ein risikoarmes Einbinden von Großrechnersystemen ohne Eingriffe in die Anwendung ermöglichen. Das Tool "Webmethods ApplinX" transformiert zu diesem Zweck klassische "Green-Screen"-Anwendungen in Web-basierende Benutzeroberflächen. Die SQL Edition setzt bei der Integration von Mainframe-Daten an. Mithilfe der "Webmethods ConnecX"-Adapter könnten Unternehmen in Echtzeit aus beliebigen Anwendungen heraus auf unterschiedlichste Datenquellen zugreifen, so das Versprechen. Dabei könne es sich sowohl um relationale als auch um nichtrelationale Datenpools handeln, darunter etwa Adabas, VSAM, Oracle, DB2, SQL Server oder Rdb.

Demgegenüber erlaubt es die SOA Edition, Funktionen aus Großrechneranwendungen in Form von Services in einer SOA zur Verfügung zu stellen und diese zu verwalten. Die Software AG kombiniert dazu ApplinX mit der Integrationslösung "Webmethods EntireX" und dem Enterprise Service Bus "Webmethods ESB" für die Orchestrierung von Services. Für die Verwaltung und das Lebenszyklus-Management der Services steht das kombinierte Registry- und Repository-System CentraSite zur Verfügung.

Der Hersteller hebt vor allem die erweiterte Version 8.0 der schon länger angebotenen Integrationssoftware EntireX hervor. Sie biete unter anderem eine verbesserte Cobol-Unterstützung und eine enge Integration mit dem Webmethods-ESB. Daneben unterstütze das System asynchrone und gesicherte Service-Aufrufe. Entwickler würden damit in die Lage versetzt, Programmlogik in .NET- oder J2EE-Web-Services zu kapseln ohne den zugrunde liegenden Quellcode zu verändern.

Mehr zum Thema Legacy-Modernisierung und SOA finden Sie auch im Experten-Blog SOA meets BPM. (wh)


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