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Channel 4 nutzt SOA für Video on Demand

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Der britische Fernsehsender baute eine Service-orientierte Architektur als technische Basis für neue Video-on-Demand-Angebote.

Als Integrationsplattform verwendet Channel 4 einen Enteprise Service Bus (ESB) des US-amerikanischen Herstellers Cape Clear. Damit will der private Fernsehsender eigenen Angaben zufolge bis zu 250 000 digitale Produkte im Rahmen seiner Video-on-Demand- (VOD-)Strategie verwalten. Die damit verbundene SOA habe man mit einem kleinen internen Entwicklungsteam implementiert, erklärte Bob Harris, verantwortlich für die IT-Strategie des Senders.

Mit Hilfe des ESB wollen die Briten den kompletten Lebenszyklus ihrer Videoprodukte abdecken, von der internen Speicherung bis hin zur Distribution auf die PCs oder Fernsehgeräte der Kunden. Jedes einzelne Produkt belege bis zu ein GB Speicherkapazität. Für das Publizieren der Inhalte habe man gemeinsam mit Cape Clear neue Prozesse unter Verwendung der Business Process Execution Language (BPEL) aufgesetzt, so Harris.

Die 1999 gegründete Cape Clear Software ist vor allem durch ihre ESB-Produkte im SOA-Markt bekannt. Der Hauptsitz des privat gehaltenen Unternehmens liegt im kalifornischen San Mateo. Mehr zum Thema SOA finden Sie auch im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)


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