computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Security
Secunia-Statistik

Fast jeder Windows-PC ist gefährdet

04.12.2008 um 11:05 Uhr
Autor(en): Katharina Friedmann , COMPUTERWOCHE-Redakteurin.
Nach einer Patch-Analyse, die der dänische Sicherheitsanbieter Secunia mit Hilfe seines Personal Software Inspector (PSI) vorgenommen hat, weisen rund 98 Prozent der Windows-Systeme mindestens eine unsichere Anwendung auf.

Vor einer Woche hat Secunia die Version 1.0 seines kostenlosen Tools Personal Software Inspector (PSI) herausgegeben. Nach einer ersten Analyse der Windows-Systeme, auf denen die Software seit dem installiert wurde, sind nicht einmal zwei Prozent (1, 91 Prozent) der PCs vollständig gepatcht. Rund 30 Prozent der inspizierten Rechner wiesen bis zu fünf, ein Viertel der inspizierten Systeme bis zu zehn und ganze 45 Prozent mehr als zehn Programme auf, die nicht mehr auf dem aktuellen Stand und damit unsicher sind. Nach Angaben von Thomas Kristensen, Chief Technology Officer (CTO) bei Secunia, haben in den vergangenen sieben Tagen rund 120.000 PC-Nutzer die jüngste PSI-Version installiert - als Basis für die Statistik dienten 20.000 dieser Systeme. "Windows wird von den meisten PC-Nutzern auf dem neuesten Stand gehalten, weil es mit Windows Update so einfach ist", berichtet der CTO. Ähnlich sei dies bei Adobe Reader und Flash sowie Apples QuickTime und Browsern. Weniger genau nehmen es PC-Nutzer jedoch offenbar mit Plug-ins von Drittanbietern, die keine Update-Mechanismen bieten.

Die aktuellen Zahlen zum Patch-Stand auf Windows-Systemen sind noch beunruhigender als die Ergebnisse einer entsprechenden Secunia-Analyse im vergangenen Januar. Demnach waren Anfang 2008 noch 4,5 Prozent der mittels PSI inspizierten Windows-Rechner frei von ungepatchten und damit gefährdeten Anwendungen. Kristensen führt die Verschlechterung nicht zuletzt darauf zurück, dass der zunächst primär von technikversierten Anwendern genutzte PSI mittlerweile von einer ungleich breiteren Nutzergruppe eingesetzt wird. "Viele davon patchen ihre Systeme nie", so der Experte.


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
In fünf Schritten zur sauberen Festplatte In fünf Schritten zur sauberen Festplatte Wir geben Tipps, wie Sie Ihren alten Rechner ruhigen Gewissens verkaufen oder verschrotten können.
weiter
Neun Security-Suites im Test Neun Security-Suites im Test Komplettpakete für Internet-Sicherheit sollen vor Viren, Spyware und Adware schützen. Unser Test zeigt, was die pakete der Hersteller können.
weiter
Mobile Gefahren Mobile Gefahren Handys, Smartphones, PDAs und Co. - die funktionsreichen Rechenzwerge für unterwegs bergen mehr Sicherheitsrisiken als Notebooks.
weiter
39 kostenlose Tools 39 kostenlose Tools Den Rechner schützen, sicher surfen, mailen, chatten und telefonieren. Das geht alles für lau. Wir haben uns die besten Gratis-Programme angeschaut.
weiter
Verraten und verkauft Verraten und verkauft Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat den Datenschutz beliebter sozialer Netze untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
weiter
In fünf Schritten zur sauberen Festplatte Neun Security-Suites im Test Mobile Gefahren 39 kostenlose Tools Verraten und verkauft
Web-Anwendungen absichern
Web-Anwendungen Sicherheit
Hacker greifen immer häufiger auf firmeninterne Systeme zu. Das COMPUTERWOCHE-Special "Wege zur sicheren Web-Anwendung" zeigt, worin die schwerwiegendsten Programmierlücken in Web-Applikationen bestehen. Außerdem beschreibt es Tools, die bei der Suche nach Schwachstellen in Web-Anwendungen helfen.

zum kostenlosen Special
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Artikel
  • Whitepaper
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security