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Security
Sicherheit und Open-Source

Truecrypt 6.0 versteckt Windows auf der Festplatte

09.07.2008
Autor(en): Frank Niemann, Computerwoche-Redakteur.
Die neue Version des kostenlosen Verschlüsselungswerkzeugs wurde für Multi-Core-CPUs angepasst und erlaubt es, ein Windows-Betriebssystem in einem unsichtbaren Volume zu installieren.

Mit Truecrypt verschlüsselt der Anwender Daten auf einem Notebook. Das kostenlose Open-Source-Werkzeug erzeugt ein virtuelles Volume. Alle Dateien, die der Nutzer verschlüsseln will, speichert er darin ab.

Mittlerweile steht das Tool in Version 6.0a zur Verfügung. Sie gestattet es, die Partition oder Festplatte, auf dem Windows XP, Vista und Windows Server 2008 installiert sind, zu verschlüsseln.

Zudem kann man nun ein "unsichtbares" Betriebssystem ablaufen lassen. Dieses wird in einem "Hidden Volume" installiert. Ein solcher Festplattenbereich. Hierzu muss der Nutzer allerdings ein paar Regeln beachten.

Absichern lassen sich neben Festplatten auch USB-Speicher. Zum Kodieren nutzt das Tool unter anderem den Algorithmus AES-256 (Advanced Encryption Standard).

Da Datenverschlüsselung immer mit Leistungseinbußen einhergehen, haben die Entwickler die Software erweitert, so dass sie nun auch Multi-Core-Prozessoren sowie Rechner mit mehr als einer CPU unterstützen. Auf der Truecrypt-Site finden sich dazu Benchmarks. Unter Linux verwendet das Programm Verschlüsselungsdienste auf Kernel-Ebene, was auch unter dem quelloffenen Betriebssystem zu mehr Leistung führt.

Truecrypt 6.0a ist für Windows ab XP, Linux und Mac OS X verfügbar.


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