computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Security
Bedrohung von innen

Wie Insider Ihr Firmennetz ausnutzen



Offene Telnet- und SSH-Ports

Unternehmen, die den Remote-Zugriff auf Systeme über Drittanbieter realisieren, sollten Telnet- und SSH-Ports entweder schließen oder hinreichend absichern. Ohne diesen Schutz benötigt ein Remote-Techniker lediglich eine einzige interne IP-Adresse, um ohne Wissen des Unternehmens in dessen Firmennetz zu gelangen. Sich darauf zu verlassen, dass der Remote-Techniker nur über begrenztes Wissen des firmenspezifischen IP-Adressen-Schemas verfügt, ist riskant - möglicherweise hat er ja direkt vor Ort bei der Firma gearbeitet. Zudem wird für Infrastruktur-Equipment häufig ein gemeinsames und leicht zu erratendes Passwort eingesetzt, was es Insidern erleichtert, sich Zugriff auf unautorisierte Geräte zu verschaffen.

Als Standardpraxis empfiehlt es sich, den Systemzugriff via Telnet und SSH für die Techniker von Drittanbietern auf den typischen Umfang ihrer Dienstleistungen zu beschränken - es sei denn, die Session wird aufgezeichnet oder von einem Firmenmitglied aktiv überwacht. Alternativ lassen sich zwischengeschaltete Systeme als Proxy für diese Sitzungen nutzen, um Kontrolle und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

Ports von Server-Konsolen

Techniker verbinden sich häufig über serielle Konsolen-Ports, die Router und Linux/Unix-Server bereitstellen. Um skalierbaren Zugriff zu ermöglichen, verbinden sich Unternehmen meist mit seriellen Konsolen-Ports, indem sie Terminal-Server benutzen. Letztere bieten jedoch standardmäßig nur minimale Sicherheit. Mit dem Zugriff auf einen einzigen Terminal-Server könnte sich ein Insider Zugriff auf tausende Systeme verschaffen und diese lahm legen. Daher ist es ratsam, Terminal-Server regelmäßig auf ihre Sicherheitsfähigkeiten hin zu überprüfen und die Konsolen-Ports von Systemen, auf denen sich sensible Finanz-, Kunden- oder Personaldaten befinden, mit Security-Devices abzusichern.


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SECURITY: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Virtuell sicher? Virtuell sicher? Virtualisierung ist kein Allheilmittel für Sicherheitsprobleme. Hacker suchen bereits gezielt nach Lücken in Produkten wie VMware ESX. weiter
Studie zur Datensicherheit Studie zur Datensicherheit Verteilte Arbeitsumgebungen begünstigen Fehler von Mitarbeitern und damit den Verlust sensibler Firmendaten. Die zehn gröbsten Vergehen. weiter
Überteuerter Virenschutz Überteuerter Virenschutz Security-Anbieter tun zu wenig, um mit ständig wechselnden Web-Bedrohungen mitzuhalten. Sicherheits-Software ist zu teuer, moniert Gartner. weiter
Verraten und verkauft Verraten und verkauft Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat den Datenschutz beliebter sozialer Netze untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd. weiter
Die besten Antiviren-Programme Die besten Antiviren-Programme Das Magdeburger Testlabor hat 28 Antivirus-Programme unter die Lupe genommen. Wir präsentieren Ihnen die Ergebnisse der ausführlichen Tests. weiter
Virtuell sicher? Studie zur Datensicherheit Überteuerter Virenschutz Verraten und verkauft Die besten Antiviren-Programme
MEHR ZUM THEMA SECURITY
  • Artikel
  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security