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Security
Datensicherheit fürs Notebook

Neue Fujitsu-Festplatten verschlüsseln mit AES-256

22.04.2008 um 16:30 Uhr
Festplatten mit Hardware-Verschlüsselung sind vermutlich das nächste Must-have-Feature für geschäftlich genutzte Notebooks. Nach Seagate und Hitachi hat nun auch Fujitsu solche Geräte auf den Markt gebracht.

Die neue Festplatten-Familie "MHZ2 CJ" kombiniert Verschlüsselung mit AES-256 mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 7200 U/min und Kapazität von 80 bis 320 Gigabyte. Die Platten sind mit einer Baugröße von 2,5 Zoll für mittlere und Laptops voller Größe konzipiert und werden über SATA (3 Gbps) angeschlossen. Erhältlich sind sie ab Mai 2008.

Festplatten mit Verschlüsselungs-Chipsatz wie die neuen von Fujitsu bieten gleichzeitig volle Leistung und hohe Datensicherheit. Geht ein Notebook oder eine externe Platte verloren, ist ohne Passwort ein Zugriff auf die Daten praktisch unmöglich. AES-256 gehört zu den stärksten Verschlüsselungsverfahren, die weit verbreitet sind. Seagate arbeitet bei seinen Platten "nur" mit AES-128. Aber selbst bei 128 Bit Schlüssellänge würde ein Knacken nach heutigem Forschungsstand tausende von Jahren dauern. Außerhalb der USA werden AES-128 aber hier und da andere Schwachstellen unterstellt, weil die US-Regierung bei der Klassifizierung als "top secret" AES-192 oder AES-256 vorschreibt.

Auf einer Festplatte mit Hardware-Verschlüsselung lassen sich die Daten durch einfaches Ändern des Schlüssels vollkommen unleserlich machen - praktisch, wenn ein Gerät ausgemustert und entsorgt, einem anderen Mitarbeiter überlassen oder schlicht verkauft wird. Fujitsu gibt an, dass seine "Secure-Erase"-Funktion weniger als eine Sekunde benötigt. Auf der anderen Seite ist die Sicherung kritischer Daten von per se verschlüsselten Platten nicht ganz trivial. (tc)


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