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SCM (& RFID)

SCM-Lösungen im Vergleich



Icon-SCM von Icon

Für Firmen mit Serienfertigung hat Icon aus Karlsruhe-Durlach Icon-SCM konzipiert. Bestandteile sind der Supply-Chain-Planer ("Icon-SCP"), Supply-Chain-Execution ("Icon-SCX") und Monitoring ("Icon-SCMO"). Über Demand Capacity Planning ("Icon-DCP") können Unternehmen mit ihren Zulieferern Bedarfe und Kapazitäten abgleichen, und zwar mit dem Ziel, Engpässe beziehungsweise Unterauslastungen zu erkennen. Ein System für Vendor-managed Inventory (VMI) bindet Lieferanten in die Nachschubsteuerung ein. Das Modul "Icon-BPMS" bewertet Prozesse und erzeugt Kennzahlen, aus denen Manager Verbesserungspotenziale ableiten sollen. Icon-SCM arbeitet mit SAP R/3 zusammen, lässt sich aber auch an andere ERP-Backbones anpassen.

APS und SCM

Während Advanced Planning & Scheduling im Zusammenspiel mit ERP-Programmen die innerbetriebliche Fertigungsplanung verbessert, sorgen Supply-Chain-Management-Produkte für die unternehmensübergreifende Optimierung von Lieferketten. Unternehmen aus der Fertigung benötigen APS-Module, damit sie via SCM Abläufe vom Endkunden bis zum Lieferanten von Rohmaterialien planen, kontrollieren und verbessern können. Dies hat zum Ziel, Nachfragen auf das Bestellwesen, die Versorgung mit Material und die Fertigung abzubilden. Hier gilt es insbesondere, auf Schwankungen der Bedarfe reagieren zu können.

Vermehrt fragen Anwender Lösungen nach, die eine werks- und standortübergreifende Fertigungsplanung gestatten. Es sind dies nicht mehr nur Großfirmen, die von SAP und i2 bedient werden, sondern inzwischen auch der Mittelstand. Die Nachfrage geht auch einher mit der Standortverlagerung beziehungsweise Ausdehnung von Fertigungskapazitäten in andere Länder.


Barc lobt das breite Spektrum an SCM-Funktionen, das diese Lösung abdeckt. Dazu zählt auch das Planungswerkzeug Icon-BPMS. Serienfertiger werden die Verwaltungsfunktionen für Variantenstücklisten sowie das An- und Auslauf-Management für Serien zu schätzen wissen.

Gute Noten heimste das Produkt auch ein, da es Firmen dabei hilft, Kundenwunschtermine einzuhalten. Das System generiert hierzu Vorschläge für Alternativteile beziehungsweise -lieferanten, falls es zu unvorhergesehenen Engpässen kommt.

Nicht so begeistert waren die Verfasser der Studie in Sachen Feinplanung. Das Scheduling in der Produktionsplanung vollzieht sich auf Tagesbasis. Dadurch sei einen exakte Reihenfolgeplanung von Aufträgen nicht möglich. Der Hersteller verlässt sich hier auf das Know-how des Werkstattmeisters.



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