computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Warum Open Source Investoren anzieht

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken | 
von Ludger Schmitz

Also achten die Investoren darauf, wie sich die Community um Produkte einer Firma verhält. "Sie lässt sich an ihrer Dynamik und Aktivität messen", erklärt Atlas-Partner Brühl: "Wie viel Code wird reingegeben, wie viele Leute sind aktiv, wie lange bleiben sie dabei? Das macht den Wert einer Firma aus." Das übliche Erhebungsmittel bieten die Websites Freshmeat und Sourceforge. "Heute verschiebt sich die Wertbemessung zur Community. Das ist etwas, was viele in unserer Branche noch lernen müssen."

Deutschland hinkt hinterher

Noch setzen recht wenige Risikokapitalgeber auf Open Source. Aus der IT-Branche stammende Großinvestoren wie SAP Ventures und Intel Capital haben massiv investiert. Hinzugestoßen sind Investoren wie Atlas Ventures und Wellington Partner. Deutsche Investment-Companies sind noch nicht recht dabei.

Dass in den USA im Vergleich zu Deutschland oder Europa mehr in Open-Source-Startups investiert wird, hat einen recht einfachen Grund. Jenseits des Atlantiks stehen mehr Privat- und Unternehmensvermögen zur Verfügung, erklärt Investor Seibt. "Davon fließt immer ein Teil in Venture-Fonds." Doch auch hierzulande habe sich das nach Investitionen suchende Kapital stark erhöht, "und ein gewisser Teil geht in Venture-Fonds". Auf einer "zeitlich versetzten Kurve" werde sich eine Neigung bemerkbar machen, in deutsche Open-Source-Firmen zu investieren.

Der Linux Business Campus

Seibt ist rege unterwegs, die Investitionslust zu fördern. In Kürze entsteht in Nürnberg ein von ihm initiierter "Linux Business Campus". Im gleichen Gebäude, in dem die Novell-Tocher Suse residiert, werden junge Unternehmen Platz finden, die auf Basis von Linux und Open Source ins Geschäft zu kommen versuchen. Seibt und einige weitere bekannte Namen aus der Suse-Geschichte werden ihnen nicht nur als technische Berater, sondern vor allem als Business Angels zur Seite stehen. Seibt: "Dann werden verstärkt Investitionen in diesen Bereich fließen."


(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

INHALT DIESES ARTIKELS Mehr zum Thema
10projects: Open Source Virtual Data Center
Virtual Data Center
Virtualisierte Rechenzentren sollen Kosten senken und versprechen Energieeinsparungen. Alle Informationen rund um das Thema bietet das

Virtual Data Center
OPEN SOURCE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Die beste Open-Source-Software 2008 Die beste Open-Source-Software 2008 In acht Kategorien hat die CW-Schwersterpublikation InfoWorld die besten Open- Source-Systeme für professionelle und private Nutzer gekürt.
weiter
40 kostenlose Programme für Sie 40 kostenlose Programme für Sie Komplett auf proprietäre Software verzichten und den Rechner nur mit Open Source bestücken - geht das? Aber sicher doch: Wir zeigen 40 kostenlose Appl ...
weiter
Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen ERP, CRM, Business Intelligence - die COMPUTERWOCHE stellt die besten Open-Source-Produkte für Collaboration-Aufgaben vor.
weiter
Die Zukunft von Open Source Die Zukunft von Open Source Quelloffene Software dringt in alle Bereiche der Unternehmens-IT vor, prognostizieren US-Marktforscher
weiter
Ubuntu 8.10 im Test Ubuntu 8.10 im Test Canonical hat die populäre Linux-Distribution für Privatnutzer und Unternehmen weiter verbessert.
weiter
Die beste Open-Source-Software 2008 40 kostenlose Programme für Sie Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen Die Zukunft von Open Source Ubuntu 8.10 im Test
  • Top geklickt
  • Top verlinkt
Aktuelle Umfrage

Wer hat die beste Waffe im Browser-Krieg?

  • Whitepaper
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security