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Open Source

Xen 3 wird zur VMware-Alternative



Mehrere Gastsysteme

Sollen mehrere Gastsysteme auf Basis der gleichen Distribution aufgesetzt werden, lässt sich der Einrichtungsaufwand deutlich reduzieren, indem man zunächst eine virtuelle Maschine als Vorlage anlegt, die im Folgenden kopiert und durch Duplizieren der Xen-Konfigurationsdatei unter /etc/xen neu eingerichtet werden kann.

Neuerungen in Xen 3

  • Unterstützung virtualisierender Intel- und AMD-Prozessoren;

  • Unterstützung von SMP im Gast-OS;

  • Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren;

  • Gastsysteme können dynamisch auf Prozessoren verteilt werden;

  • Cluster-Management, etwa für dynamische Lastenverteilung innerhalb eines Clusters;

  • verbesserte Quality-of- Service-Features;

  • erweiterte Administrationsmöglichkeiten.


Anschließend gilt es, aus mehreren Möglichkeiten, das Gastsystem in einem Root-Filesystem unterzubringen, sinnvoll zu wählen. Der simpelste Ansatz dürfte der bereits beschriebene sein, das Gastsystem als Datei-Image anzulegen. Das I/O-Verhalten ist dabei jedoch nicht optimal, so dass mit Leistungseinbußen gerechnet werden muss, zumal kaum Flexibilität bei der Ein- und Zuteilung des Plattenplatzes gegeben ist. Besser ist es, eine real vorhandene System-Partition mit einem Root-Filesystem zu nutzen. Viele Distributionen bieten eine Bootstrap-Installation an, mit der man automatisch direkt in eine Partition oder ein Root-FS installieren kann, beispielsweise Debian mit "Debootstrap" oder Suse mit "Yast dirinstall".

Lastverteilung und Failover

Um den Plattenplatz flexibel verwalten zu können, bietet sich im Allgemeinen die Nutzung eines logischen Laufwerks (LVM) statt einer statischen Partition an - der verfügbare Speicherplatz kann nachträglich auf einfache Weise erweitert und umkonfiguriert werden. Auch das Hosting von Gastsystemen auf NFS-Servern wird von Xen unterstützt, was sehr praktisch sein kann, jedoch unter Performance-Aspekten sorgfältig abgewogen werden sollte.



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