computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Open Source
Open Source auf dem Mainframe

Server-Konsolidierung mit Linux drückt IT-Kosten



Gartner rät zur Vorsicht

Bisher allerdings stehen diese Zahlen nur auf dem Papier. "Die Einsparungen basieren auf Modellrechnungen und drücken IBMs Erwartungen aus", gibt Gartner-Analyst John Phelps zu bedenken. Sie seien keinesfalls Ergebnisse eines abgeschlossenen Projekts. Generell raten die Gartner-Experten zur Vorsicht, wenn IT-Hersteller "mit gutem Beispiel vorangehen" und ihre internen Fallstudien präsentieren. Dies gelte für Hewlett-Packards Initiative, die Anzahl seine Rechenzentren drastisch zu reduzieren, ebenso wie für das IBM-Vorhaben zur Server-Konsolidierung. Besonders kritisch beurteilt Gartner IBMs Einsparziele. IT-Verantwortliche sollten sich die Zahlen genau ansehen und dabei vor allem drei Aspekte prüfen: Wie hoch würden die Einsparungen ausfallen, wenn IBM zunächst mit simplen operationalen Maßnahmen die bestehenden Systeme optimiert hätte? Hätte IBM nicht einfach auf eine geringere Zahl von dezentralen Servern konsolidieren können? Darüber hinaus gebe der Hersteller keine Einsparungen bezüglich der eingesetzten Hardware an. Die Analysten gehen davon aus, dass der Konzern die 33 Z-Mainframes zu einem wesentlich günstigeren Preis erhalte als die meisten Anwenderunternehmen. Vor diesem Hintergrund könnten sich die öffentlichkeitswirksam kommunizierten Einsparpotenziale in anderen Fällen schnell relativieren.

IBM habe für das Großprojekt zudem kaum Angebote anderer Hersteller eingeholt, vermutet Gartner. Anwenderunternehmen sollten dies aber in jedem Fall tun. In Frage dafür kämen große Anbieter wie Hewlett-Packard, Fujitsu, Sun oder Unisys. Generell ist es nach Einschätzung von Gartner nicht empfehlenswert, dem oberen Management derart große Einsparungen in Aussicht zu stellen. Gleiches gelte für den anvisierten Fünf-Jahres-Zeitraum - nach Ansicht der Berater viel zu lang für ein Umfeld, das sich jederzeit rasch ändern könne. Sie empfehlen eine Zeitspanne zwischen 24 und 36 Monaten, in der sich ein Projekt auszahlen sollte.


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

OPEN SOURCE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Best of Open Source: Productivity-Anwendungen Best of Open Source: Productivity-Anwendungen Office, Browser, Multimedia - die COMPUTERWOCHE stellt die besten Productivity-Werkzeuge aus der Open-Source-Community vor. weiter
Die Zukunft von Open Source Die Zukunft von Open Source Quelloffene Software dringt in alle Bereiche der Unternehmens-IT vor, prognostizieren US-Marktforscher weiter
Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen ERP, CRM, Business Intelligence - die COMPUTERWOCHE stellt die besten Open-Source-Produkte für Collaboration-Aufgaben vor. weiter
Best of Open Source: Collaboration Best of Open Source: Collaboration Wikis, Blogs, Social Software - die COMPUTERWOCHE stellt die besten Open-Source-Produkte für Collaboration-Aufgaben vor. weiter
OpenSUSE 11.0 im Test OpenSUSE 11.0 im Test Das neue Major Release der Linux-Distribution bringt eine Reihe von Verbesserungen für professionelle und private Nutzer. weiter
Best of Open Source: Productivity-Anwendungen Die Zukunft von Open Source Best of Open Source: Enterprise-Anwendungen Best of Open Source: Collaboration OpenSUSE 11.0 im Test
MEHR ZUM THEMA OPEN SOURCE
  • Artikel
  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security