computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Office & Tools

Output-Management - mehr als Drucken



Noch verzwickter als die Generierung von Dokumenten ist die Frage, auf welchen Kanälen die Dokumente heute und in Zukunft ausgegeben werden sollen. Kein Problem stellt dabei der papiergebundene Output, also das Drucken dar. Denn OMS beherrschen inzwischen alle gängigen Druckersprachen und Beschreibungsdialekte und setzen diese automatisch um. Oft ist es die schiere Menge an Druckerzeugnissen, die die Anwender zur Anschaffung eines Automatisierungswerkzeuges treibt. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) druckt täglich mehr als eine Million Seiten im Format Advanced Function Presentation (AFP) und jährlich über 200 Millionen Blatt als PCL-Dokumente (PCL = Printer Command Language). Ohne eine zentrale Output-Management-Lösung wäre das Volumen nicht zu bewältigen.

Sollen die Druckerzeugnisse anschließend verschickt werden, wendet man sich an die Post. Unter dem Slogan "DV-Freimachung" wirbt der Transporteur für den einfachen, kostengünstigen und rationell über IT-Systeme abzuwickelnden Brief- und Warenversand. Für die Dienstleistung bedient sich die Post der Hilfe von Software-Kooperationspartnern wie der Hannoveraner SET GmbH. Deren OMS-Programm "Prima" (Print Manager) hilft beim Automatisieren des gesamten Frankierprozesses von Massensendungen inklusive Empfängerbündelung und Entgeltermäßigung.

Verbindung zu neuen Kanälen wie E-Mail und Fax

Die gedruckte Ausgabe ist aber nur eine Output-Variante. Dokumente werden inzwischen in vielen Formaten auf unterschiedliche Empfangsmedien verschickt: E-Mail, Fax oder SMS. Soll die Information etwa auf der Website des Anwenders zur Einsicht hinterlegt werden, dann müssen Dokumente beispielsweise von IBMs Druckstandard AFP in das HTML- oder Portable Document Format (PDF) konvertiert werden, weil der zugreifende Browser AFP nicht versteht. Die Umsetzung erfolgt im laufenden Betrieb und soll vom Leser nicht bemerkt werden. "Der Empfänger erhält dann das Abbild eines Dokuments, das in dieser Form nicht archiviert ist", beschreibt Unternehmensberater Zöller die Vorgehensweise.



Seite: 1 2 3 4 5  weiter


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

INHALT DIESES ARTIKELS Mehr zum Thema
OFFICE & TOOLS: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
CS4: Adobes größter Coup CS4: Adobes größter Coup Adobe Systems kündigt heute seine neue Creative Suite 4 (CS4) an. Diese nutzt erstmals Hardwarebeschleunigung für Bildschirmausgabe und Effekte. weiter
Persönliches Windows-Startmenü Persönliches Windows-Startmenü Anwender erzeugen mit "ASuite" eine Alternative zum "Start"-Menü, die sie per USB-Stick auf andere Rechner mitnehmen können. weiter
Acht nützliche Online-Bürohelfer Acht nützliche Online-Bürohelfer Online-Tools entwickeln sich zu praktischen Helfern bei der Lösung alltäglicher Probleme. Die besten finden Sie hier. weiter
Die besten Plugins für Firefox Die besten Plugins für Firefox Zu den besonderen Stärken des freien Web-Browsers gehört sein Erweiterbarkeit durch zahllose Zusatzmodule. weiter
Mails automatisch beantworten lassen Mails automatisch beantworten lassen E-Mail-Response-Management-Systeme (ERMS) können Mails automatisch kategorisieren, weiterleiten und beantworten. weiter
CS4: Adobes größter Coup Persönliches Windows-Startmenü Acht nützliche Online-Bürohelfer Die besten Plugins für Firefox Mails automatisch beantworten lassen
  • Top geklickt
  • Top verlinkt
  • CW Wiki
Aktuelle Umfrage

Wie verändert sich Ihr IT-Budget 2009 gegenüber 2008?

  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security