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Will Flaschenhälse zwischen Servern und Storage beseitigen

Storage-Start-up Atrato verlässt den Stealth Mode

20.02.2008 um 11:49 Uhr
Das 2004 gegründete Storage-Start-up Atrato ist mit einer neuen Lösung für besonders schnellen und großvolumigen Datenzugriff an die Öffentlichkeit gegangen.

Atrato sitzt in Westminster im US-Bundesstaat Colorado und wurde von früheren EMC- und IBM-Managern finanziert. An der Spitze der Company steht President und CEO Dan McCormick, zuvor sechs Jahre lange Vice President für Marketing und Strategie beim Data-Storage-Anbieter Xiotech. Atrato gibt an, seine "Acceleration Engine" leiste bis zu 10.000 I/O-Operationen pro Sekunde und reduziere gleichzeitig den Rackspace- und Kühlungsbedarf des typischen Rechenzentrums.

Atrato war zuvor als Sherwood Information Partners bekannt und hat insgesamt 18 Millionen Dollar von unter anderem Jesse Aweida (Gründer und früherer Chef von StorageTek), Tom Porter (früherer Storage-Manager von IBM und Seagate-CTO), Dick Blaschke (Ex-IBM, EMC und Xiotechn) sowie Gary Gentry (ehemaliger Maxtor-Manager) erhalten. Im Dezember 2003 reichte Atrato laut McCormick seine ersten Patente ein und wurde dann im April 2004 inkorporiert.

Mit seiner Kombination aus Hard- und Software tritt das Unternehmen gegen Platzhirsche wie EMC an. Die Atrato-Lösung soll die I/O-Flaschenhälse zwischen Servern und Storage beseitigen und den Datenzugriff verbessern. Zielgruppe sind insbesondere Kunden mit großen Datenbanken wie beispielsweise Oracle 11g. "Wir optimieren die Leistung von Backend-Speichern und integrieren neue Möglichkeiten in bestehende Applikationen", verspricht McCormick.

Das Produkt von Atrato ist zurzeit eingeschränkt verfügbar und wird seit dem letzten Jahr ausgeliefert. Kundennamen wollte McCormick nicht verraten. Seine Company adressiere aber den Content-Delivery-Markt und Anwender mit HPC-Ansprüchen wie die Öl- und Gasindustrie oder Behörden, die zur Entscheidungsfindung besonders schnellen Datenzugriff benötigen. Verschiedene weitere Firmendetails wollte der CEO nicht preisgeben. Bedeckt hielt er sich beispielsweise zu den Preisen der Atrato-Produkte. (tc)


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