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Mobile & Wireless
Web- und Push-Anwendungen

RIM unterstützt Blackberry-Entwickler

22.10.2008 um 12:15 Uhr
Autor(en): Manfred Bremmer.
Um in Sachen Programmvielfalt auf dem Blackberry mit der Konkurrenz mithalten zu können, sollen Programmierer neben der bisherigen Java-Plattform zusätzliche Tools für Gears, Eclipse oder Visual Studio erhalten.

Nachdem Java jahrelang die Basis für Anwendungen auf Blackberry-Handhelds dargestellt hat, will RIM nun auf die Weiterentwicklung des mobilen Internets, etwa schnellere Verbindungen und ausgereiftere Web-Browser, reagieren. "Die Unterstützung für das Gears Web Application Framework und andere Tools werden dabei helfen, dass Web-Anwendungen zu 'Bürgern erster Klasse' auf dem Blackberry werden", verkündete Alan Brenner, Senior Vice President BlackBerry Platform bei Research in Motion (RIM), auf der ersten Entwicklerkonferenz des Unternehmens in Santa Clara. Der Support von Gears, dem von Google als erstes hervorgebrachten Web-Development-Plug-in, werde es Entwicklern ermöglichen, schnell reagierende Standalone-Web-Applikationen zu schreiben, die online und offline genutzt werden können, so RIM. Die Company plant, den Support ab dem kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen.

Nicht nur der erste Touchscreen-Blackberry (Storm) bietet neue Herausforderungen und Chancen für Entwickler.
Nicht nur der erste Touchscreen-Blackberry (Storm) bietet neue Herausforderungen und Chancen für Entwickler.

Auch die Unterstützung von SQL Lite zur Anbindung der BlackBerry-Applikationen an relationale Datenbanken ist vorgesehen, plus der Möglichkeit, die Anwendungen via Java auch offline auszuführen. Vorgestellt wurden außerdem das BlackBerry Plug-in 1.1 für Microsoft Visual Studio, BlackBerry MDS Studio 2.0 sowie ein neues Plug-in für Eclipse-Enwickler.

Als weiteren Schritt, die Möglichkeiten der Blackberry-Entwickler zu erweitern, kündigte RIM an, die APIs für seine Push-Technologie freizugeben. Dies erlaube es den Schreibern von Drittanwendungen, eigene Push-Applikationen für die Plattform zu entwerfen. Das Unternehmen plant, die APIs jedoch nur schrittweise über die kommenden Quartale bereitzustellen. Dieser Schritt solle das Entstehen möglicher Sicherheitslücken vermeiden, so David Yach, CTO der Softwaresparte. "Wir alle sind in Schwierigkeiten, wenn es zu ernsten Security-Problemen auf dem Blackberry kommt", erklärte er.


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