computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Mobile & Wireless
Zentrale Verwaltung von Smartphones ist fast unmöglich

Mobilität mit Mängeln



Lieber keine iPhones im Unternehmen!

Ken Dulaney, Analyst bei Gartner, zielt mit seiner Kritik insbesondere auf das Smartphone von Apple: "Er ist im Grund ein iPod mit Telefonfunktion und sollte - als reines Spielzeug gebrandmarkt - keinesfalls im Unternehmen Einzug halten." So fehlten neben dem Support für Enterprise-, Verwaltungs- und Fernwartungsfunktionen aktuell grundlegende Security-Features sowie Mechanismen für einen ausreichenden Schutz vor Datenverlust - von den kurzen Akkulaufzeiten ganz zu schweigen. Immerhin will Apple im Verlauf dieses Jahres über eine neue Firmware die bestehenden Support- und Sicherheitslücken reduzieren. Dazu sollen ein Personal Information Manager (PIM), Activesync sowie IPSec-VPN-Client und Wireless Application Protocol (WAP)2 zur Sicherung kabelloser Verbindungen gehören. Über ein SDK können lizenzierte Drittanbieter die Business-Tauglichkeit des Geräts mit Zusatzanwendungen steigern.

Ähnlich wie im PC-Umfeld hat die Open-Source-Seite auch im mobilen Bereich die Hoffnung noch nicht begraben, dass sich Linux über kurz oder lang als anerkanntes Betriebssystem etabliert. Linux könne seine Stärken, was Verwaltbarkeit und Sicherheit betreffe, über das Desktop-Betriebssystem hinaus auch auf Business-Smartphones ausspielen, meint Red-Hat-Manager Dirk Kissinger. Sein Argument: "Die mobilen Endgeräte müssen von der Zentrale aus gleich den Desktops überwach-, verwalt- und absicherbar sein." Bis sie jedoch ähnlich kontrollierbar seien, werde es noch einige Zeit dauern, schränkt Kissinger zugleich ein. Als eigentliches Problem bei den Smartphones sieht er indes "den proprietären Zuschnitt der Betriebssysteme und der Software, die darauf läuft". Diese machten es den Entwicklern, Unternehmen sowie den Betreibern von Client-Management-Diensten fast unmöglich, alle notwendigen Anpassungen zu treffen. Oberflächen, Funktionen und Ladeprozesse könnten somit nicht exakt auf die speziellen Einsatzanforderungen hin abgestimmt werden. Er empfiehlt daher, durchgängig Smartphones unter Linux einzusetzen: "Die Betriebs-Software hinter dem Stack einzusehen und für alle Client-Management-Aufgaben in den Code einzugreifen - gegebenenfalls den Stack selbst zu verändern - das lässt nur ein offenes Betriebssystem ohne Lizenzauflagen zu."


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

MOBILE & WIRELESS: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Die Karten werden neu gemischt Die Karten werden neu gemischt Google und Apple haben frischen Wind in den Mobility-Markt gebracht. Business-Kunden schätzen die Alternativen zu Nokia, RIM und Microsoft.  weiter
Admins Liebling Admins Liebling Blackberrys haben mit dem Ruf zu kämpfen, spaßbefreite Arbeitsmaschinen zu sein. Erst die jüngeren Modelle machen auch eine ansprechende Figur.  weiter
Der Marktführer als Underdog Der Marktführer als Underdog Obwohl Nokia als Pionier im Smartphone-Markt gilt, spielt der Hersteller im Business-Segment kaum eine Rolle.  weiter
Vielseitig, aber lahm Vielseitig, aber lahm Gerätevielfalt und die Anbindung an Unternehmenssysteme sprechen für Windows Mobile. In Sachen Performance und Usability hinkt es hinterher.  weiter
Alles ist offen Alles ist offen Googles Android ist primär für Privatnutzer ausgelegt - wichtige Funktionen für den Business-Einsatz fehlen noch.  weiter
Die Karten werden neu gemischt Admins Liebling Der Marktführer als Underdog Vielseitig, aber lahm Alles ist offen
MEHR ZUM THEMA MOBILE & WIRELESS
  • Artikel
  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security