Zwar gehören die Blackberry-Geräte als mobile E-Mail-Maschinen und Smartphones schon von Haus aus zu den eher Akku-schonenden Vertreter ihrer Gattung, doch auch bei ihnen kann der Anwender mit Feintuning die Laufzeit deutlich verlängern. Ein Grund, aus dem die Blackberries im Vergleich zu anderen mobilen Mail-Clients deutlich länger ohne Steckdose auskommen, ist ihre effiziente Mail-Übertragung. Dass hier nur sehr wenige Daten anfallen, schont den Akku. Denn noch zählt die Datenübertragung zu den stromfressenden Aktivitäten eines mobilen Endgeräts. Allerdings kann der Anwender die Art der Mail-Übertragung genauso wenig beeinflussen wie etwa die Empfangsstärke des Mobilfunksignal das unter anderem von der Entfernung zum Sendemasten abhängt.
Eher beeinflussen kann der User dagegen sein Gesprächs- und Surf-Verhalten sowie die Mail-Frequenz. Alle drei Faktoren wirken sich direkt auf die Akkuleistung aus, wobei sich aber sicher viele Benutzer die Frage stellen, wozu sie ein solches Gerät gekauft haben, wenn sie es, um Batterieleistung zu sparen, nicht nutzen sollen. Allerdings gibt es einige Parameter, an denen der User ohne große Einschnitte in Sachen Praxistauglichkeit drehen kann.
Eine bequeme Methode, um die Laufzeit des Geräts zu verlängern, offeriert das Feature "Auto On/Off". Wer etwa auf Dienstreisen seinen Blackberry konsequent nachts ausschaltet, kommt länger ohne Ladegerät aus. Da dabei sowohl die Ausschalt- als auch die Einschaltzeit sowie die Wochentage voreingestellt werden können, lässt sich hier Batteriestrom ohne Komforteinbußen sparen.