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Der D-Link-Manager sieht aber noch ein anderes Problem für die baldige Einführung - den relativ hohen Einstiegspreis von fast 150 Euro für ein WUSB-Adapterset, bestehend aus einem USB-Adapter für den PC und einem dazu passenden Drahtlos-Hub. Im Vergleich dazu koste ein einfaches USB-Kabel nur wenige Euro erklärt er. Fritsche ist jedoch zuversichtlich, dass der Preis allmählich sinken wird, wenn Wireless-USB-Chips in zunehmend mehr Laptops eingebaut würden. Auch so innovative Produkte wie die von Samsung auf der CES Show gezeigten Drucker und Flachbildfernseher integrierter WUSB-Schnittstelle könnten der Technik zum Durchbruch verhelfen.
Wie den Feedbacks in verschiedenen Online-Shops zu entnehmen ist, sind die Reaktionen auf die Nahfunktechnik in den USA je nach Erwartungshaltung gemischt. So freuen sich viele, ihre Peripheriegeräte samt Kabel endlich aus der unmittelbaren Nähe verbannen zu können und scheinen dabei selbst den hohen Preis zu verschmerzen. Andere Käufer hatten offenbar die Reichweite der Übertragung überschätzt - die Bandbreite geht jenseits der 3-Meter-Marke drastisch zurück - und vergessen, dass Mauern und Ähnliches für die bei WUSB verwendeten Frequenzen sowie Signalstärken unüberbrückbare Hindernisse darstellen. Daneben beklagten einige Schwierigkeiten mit der Installation und (insbesondere bei Windows Vista) inkompatiblen Treibern. Mit einem grundlegenden Manko von Wireless USB scheinen sich die "Early Adopters" dagegen abgefunden zu haben: Anders als das kabelgebundene Pendant ist eine direkte Stromversorgung der Peripheriegeräte über den PC nicht möglich, dank Gimmicks wie USB-betriebene Ventilatoren oder Kaffeetassenwärmer haben die USB-Steckplätze also nach wie vor ihre Existenzberechtigung. (mb)