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Durchblick im Daten-Wust: Business Intelligence im Mittelstand

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von Carsten Bange
Fehlende Berichterstattung, ungenaue Information und ungenügend definierte Prozesse: Mittelständler kennen die Probleme in der Informationsversorgung so gut wie Großunternehmen. Busines Intelligence kann helfen. Doch Vorsicht: One-size-fits-all-Lösungen passen nicht.

Schmerzlich ist, dass trotz einer zunehmenden Verarbeitung und Speicherung von Daten in Informationssystemen die Informationsversorgung zum Treffen richtiger Entscheidungen – die „Business Intelligence“ (BI) – häufig fehlt. Doch dies wird immer wichtiger: Das Tempo der Verhaltensänderungen von Kunden und Wettbewerbern wird immer höher, die Vernetzung in der Lieferkette wird enger, global agierende Mittelständler müssen auch Transparenz und Informationsaustausch global organisieren, und regulatorische Auflacwm3gen fordern eine immer bessere Dokumentation der betrieblichen Kennzahlen und Entscheidungen.

Das Problem in Sachen Business Intelligence ist dabei in der Regel nicht die Existenz von Daten, sondern die Verfügbarkeit zur erforderten Zeit in der richtigen Form und bei der richtigen Person. Das Problem wird sich weiter verschärfen: Die Datenflut wächst stetig, was sowohl die Identifikation der wirklich wichtigen Informationen als auch die verständliche Aufbereitung der Daten schwieriger macht.

Viele mittelständische Unternehmen reagieren auf die Probleme schlechter Informationsversorgung mit verstärktem Einsatz von Software zur Unternehmenssteuerung. Eine aktuelle Umfrage des Barc (Business Application Research Center)-Instituts unter 250 Unternehmen im deutschsprachigen Raum belegt diesen Trend. Zielgruppe der Marktstudie waren mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 50 Millionen und einer Milliarde Euro. Während bereits 49 Prozent der befragten Firmen Software zur Unternehmenssteuerung einsetzen, planen weitere 40 Prozent die Anschaffung eines entsprechenden Werkzeugs.

Einfachheit ist angesagt

Die Aufgabengebiete und Einsatzbereiche der BI-Softwarelösungen sind dabei breit gefächert: Das Spektrum reicht von der zeitnahen Berichterstattung über Ablauf und Ergebnisse der Geschäftsprozesse über die Analyse von Kundenoder Lieferantendaten bis hin zu dynamischer Planung und Budgetierung.


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