Bei Wyse Thin OS reduziert die "Collaborative Processing Architecture" (CPA) den Angaben des Herstellers zufolge die Beanspruchung von Rechenzentren in Client-Virtualisierungs-Umgebungen, die durch anspruchsvolle Benutzerinhalte wie Multimedia entsteht. Wyse kommt damit laut eigenem Bekunden Forderungen von Kunden nach, die Möglichkeiten suchen, die für die Unterstützung von Office-Mitarbeitern erforderlichen Data-Center zu verschlanken. Die CPA soll rechenintensive Aktivitäten wie die Multimedia-Dekodierung von der Server-CPU auf den Thin-Client verlagern, wodurch sich die CPU-Last, der Energieverbrauch und die durch die Server im Rechenzentrum erzeugte Wärme verringern lassen sollen.
Das aktuelle Release des Client-Betriebssystems bietet neue Funktionen, mit denen Unternehmen ihre Investitionen in virtuellen Client-Umgebungen mit Citrix, Microsoft oder VMware verbessern können, so der Hersteller. Dazu gehören unter anderem die Konnektivität mit Microsoft Terminal Server 2008, Unterstützung von RDP-Verbindungen mit 32-Bit-Farben und Schriftglättung, Verbesserte 802.1x Wireless-Unterstützung mit zusätzlichen EAP-Typen, Verschlüsselung nach Government FIPS (140-2) sowie Unterstützung der aktuellen CPA-Komponenten (Sound, USB, Multi-Display und Multimedia).
Wyse Thin OS 6.3 wird dem Hersteller zufolge ab Mitte Dezember 2008 verfügbar sein.
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