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Mittelstands-IT
Mittelstand investiert in Customer-Relationship-Management

Wie Grimme, Logwin und Mrs. Sporty CRM-Software verwenden

16.07.2008
Autor(en): Heide Witte.
Firmen unterschiedlicher Branchen schaffen Software für das Customer-Relationship-Management (CRM) an. Dazu zählt der Investitionsgüterhersteller Grimme Landmaschinen, der Logistikdienstleister Logwin sowie die Fitnessstudiokette Mrs.Sporty.

Die Kartoffelernte ist eine komplizierte Angelegenheit, die heutzutage meist von Maschinen übernommen wird. Die Mehrzahl dieser technischen Erntehelfer stammt aus den Werken der Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen ist seit mehr als 70 Jahren im Geschäft und Weltmarktführer bei Kartoffelerntemaschinen und Kartoffellagertechnik. 85 Prozent der Produktion gehen ins Ausland, die meisten Maschinen davon nach Russland, England und Frankreich. Der Vertrieb erfolgt über internationale Fachhändler. In größeren Ländern ist das Unternehmen zudem mit eigenen Vertriebs- und Servicestandorten vertreten.

Laut Marketing-Chef Jürgen Feld haben die Anwender bei Grimme Landmaschinenfabrik das alte CRM-System kaum verwendet. Das ist bei dem nun eingeführten Produkt mit Outlook-Integration anders.
Laut Marketing-Chef Jürgen Feld haben die Anwender bei Grimme Landmaschinenfabrik das alte CRM-System kaum verwendet. Das ist bei dem nun eingeführten Produkt mit Outlook-Integration anders.

"Um die unterschiedlichen Erntebedingungen zu berücksichtigen, gibt es mehr als 80 Modelle, die sich bis ins kleinste Detail individuell konfigurieren lassen", so Jürgen Feld, Leiter Marketing bei der Grimme Landmaschinenfabrik. Die Konfiguration der Maschinen hänge beispielsweise von den jeweiligen Bodenverhältnissen, favorisierten Anbauverfahren, bevorzugten Kartoffelsorten oder auch von Sonderwünschen ab.

CRM mit Excel und Outlook

In Sachen Kunden-Management arbeitete die Grimme Landmaschinenfabrik zunächst mit dem CRM-Modul der ERP-Software von Baan. "Theoretisch gab es an der Software wenig auszusetzen, doch in der Praxis erwies sie sich als schwerfällig und kompliziert. Sie erzielte nicht die notwendige Akzeptanz", erinnert sich Eduard Enns, Leiter der Vertriebsplanung bei dem Landmaschinenfabrikanten. Stattdessen bevorzugten die Anwender "diverse Microsoft Excel-Tabellen und Microsoft-Outlook". Anfang 2006 entschied das Unternehmen, die verteilten Daten in einer neuen CRM-Software zusammenzuführen. Das Rennen machte im Sommer Microsoft Dynamics CRM. "Drei Punkte lagen uns besonders am Herzen: Benutzerführung, Mehrsprachigkeit und Flexibilität. Dynamics CRM lässt sich wie Outlook bedienen. Zudem konnten wir einen Produktkonfigurator unserer Wahl einbinden", begründet Enns die Wahl. Den größten Aufwand bei der Implementierung verursachte die Integration des Produktkonfigurators. Doch: "Uns lag viel daran, dass eine Gesamtlösung ohne Brüche entsteht", erklärt Feld. Der Produktkonfigurator ist in die CRM-Lösung integriert und "erlaubt dann die Zusammenstellung einer Maschine via Laptop und am Küchentisch", erklärt Feld.



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