computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Mittelstands-IT
Kunden-Management

CRM-Systeme: Wie der Mittelstand Umsatz und Produktivität steigern kann



Software für den Vertriebsinnendienst

Der Bedarf an CRM-Software bleibt auch in den nächsten Jahren hoch.
Der Bedarf an CRM-Software bleibt auch in den nächsten Jahren hoch.

Derzeit finden sich Kundenbetreuungssysteme im Mittelstand nach wie vor hauptsächlich im Vertriebsinnendienst beziehungsweise in der Auftragsabwicklung. Nachholbedarf haben viele Unternehmen in Sachen Außendienststeuerung und Marketing. Auch wertvolle Informationen aus dem Servicebereich finden nur bei wenigen Firmen ihren Weg in die zentralen Kunden-Management-Systeme. Dabei könnten gerade sie wichtige Anregungen für Produkt- und Prozessverbesserungen sowie für Kundenzufriedenheitsmaßnahmen liefern.

Mittelständische Firmen haben meist deshalb solche Methoden noch nicht etabliert, weil sie den zeitlichen und finanziellen Aufwand für CRM-Implementierungen scheuen. Ganz aus der Luft gegriffen sind diese Bedenken nicht: "Bei einem komplexen CRM-System bewegt man sich schnell im sechsstelligen Bereich", sagt Valerie Bönström, Geschäftsführerin der Mrs.Sporty GmbH, zur Investitionssumme, die eine Softwareeinführung schon mal verschlingen kann. Ihr Unternehmen entschied sich jedoch nicht für ein Kaufprodukt, sondern für die On-Demand-Lösung von Salesforce.com. Derzeit fallen für die gemieteten Kunden-Management-Funktionen 1500 Euro pro Monat an.

Die Kundenflüsterer

Unternehmen verwalten ihre Kundeninformationen bereits elektronisch, greifen hierzu jedoch oft nicht auf spezielle CRM-Software zurück. In vielen mittelständischen Firmen werden Kunden- und Vertriebsdaten heute zum Beispiel auf PDAs (persönliche digitale Assistenten) und anderen Personal Information Managers (PIMs) sowie in den gewohnten Microsoft-Produkten wie Outlook gepflegt. Beide Varianten haben mit CRM jedoch nur wenig zu tun. Während PDAs als elektronisches Gedächtnis Adressen, Aufgaben und Termine beinhalten, bieten sie aufgrund ihrer Notizbuchfunktion kaum Möglichkeiten, Kontakte zu verfolgen sowie diese Informationen mit anderen Nutzern zu teilen. Outlook verfügt zwar über Merkmale, um im Team zu arbeiten, doch dies beschränkt sich in der Regel auf Termine und einfache Informationen.

Doch wer seine Kundenbeziehungen effizienter pflegen will, muss nicht immer gleich die ganz große Lösung ins Auge fassen. Den Anfang des Weges zu CRM markieren überschaubare Einstiegsfunktionen. Diese sollten sich bei Bedarf dann flexibel - im Baukastensystem oder per Miete - erweitern lassen. Für kleine Firmen, Freiberufler oder Existenzgründer eignen sich zunächst Kontakt-Management-Programme. Sie integrieren die Informationen, die ansonsten auf Papier, in Excel- oder Outlook-Dateien, auf PDAs oder in den Tiefen des Windows Explorers vor sich hindämmern.



Seite: 1 2 3 4 5 6 7  weiter


Leserkommentare 
(1 Beitrag), 
Kommentieren
Egor_Kobylkin
Der CRM Matchmaker hat z.B. Sofware SugarCRM nicht auf dem Radar, was echt Schade ist. Dafür stehen Oracle und Siebel auf dem 1. Platz, anscheinend, weil Sie den Matchmaker sponsoren. zum Beitrag


Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

INHALT DIESES ARTIKELS Mehr zum Thema
MITTELSTANDS-IT: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Output-Management Output-Management Ein gezieltes Management der Drucker im Unternehmen birgt nicht nur große Einsparpotenziale, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz. weiter
Ausblick DMS Expo 2008 Ausblick DMS Expo 2008 Vom 9. bis 11. September dreht sich auf der DMS Expo alles um Lösungen für das digitale Informationsmanagement, auch mit Angeboten für den Mittelstand ... weiter
Ratgeber Mobility Ratgeber Mobility Mobile Anwendungen können wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Der Mittelstand ist sich der Thematik zwar bewusst, hat aber noch Defizite.  weiter
Linux im Mittelstand Linux im Mittelstand IBM will mit neuen Produkten, Services und Initiativen den Einsatz von Linux und Open-Source-Software im Mittelstand voranbringen.  weiter
CIOs haben nichts zu sagen CIOs haben nichts zu sagen IT-Leiter spielen in Europas Vorständen oft nur die zweite Geige. Laut einer Umfrage verschafft sich nur die Hälfte auf Vorstandssitzungen Gehör.  weiter
Output-Management Ausblick DMS Expo 2008 Ratgeber Mobility Linux im Mittelstand CIOs haben nichts zu sagen
  • Umfrage
  • Top geklickt
  • Top verlinkt
  • Whitepaper
Computerwoche TV Frage der Woche

Wie wirkt sich die Übernahme von Bea durch Oracle auf die Kunden von Bea aus?

TESTEN SIE IHR WISSEN KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security