Der Ankündigung zufolge werden die Open-E-Produkte für Network-Attached-Storage (NAS-R3) und Storage-Area-Networks (iSCSI-R3) ab sofort einheitlich mit allen Features ausgeliefert. Die Unterscheidung in SOHO-, SMB- und Enterprise-Version entfällt damit. Ergänzend dazu schickt Open-E drei neue Produkte für Bestandskunden ins Rennen: Über einen neuen Lizenzschlüssel erweitern Besitzer von NAS-R3 und iSCSI-R3 ihre Systeme flexibel auf die Unified-Storage-Lösung DSS. Genauso können Speichererweiterungen von 4, 8, 16, 32 und 64 TB über neue Lizenzschlüssel integriert werden.
Open-E liefert seine Storage-Software vorinstalliert auf kleinen Flashspeicher-Modulen aus, die an den USB-Anschluss eines Mainboards gesteckt werden müssen (Disk-on-Module). Nach dem Booten per USB steht eine Web-Oberfläche zur Konfiguration bereit. Kernel-Konflikte und Treiberprobleme werden laut Hersteller per Design vermieden.
Im Zuge der neuen Produktstrategie liefert Open-E jetzt auch alle vorinstallierten Module ausschließlich als USB-Stecker aus. Sie sollen etwa 30 Prozent schneller booten als vergleichbare IDE-Flash-Drives.
Die USB-Module mit komplett vorinstallierter Storage-Software sind Open-E zufolge ab sofort über Distributoren erhältlich. Die Endkundenpreise liegen bei 795 Euro (NAS-R3), 549 Euro (iSCSI-R3) und 995 Euro (DSS). Die Upgrades auf DSS kosten 285 Euro (NAS-R3) und 589 Euro (iSCSI-R3). Für Speichererweiterungen werden Preise zwischen 149 Euro (4 TB) und 1849 Euro (64 TB) fällig. Alle Preise gelten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
ERP als Integrationsplattform und Grundlage für die solide Unternehmensentwicklung ist das Thema der diesjährigen ERP-Initiative der Computerwoche. Auf der Agenda stehen am 23. Juni in Offenbach Fachvorträge anerkannter Experten und Best Practices erfahrener Anwender. Weitere Informationen und Anmeldung!