computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Arbeitsmarkt

IT-Jobs: Alle wollen zu SAP und Google



Die gejagten Fraunhofer-Profis

Dem kann Heinz Gerhäuser nur zustimmen. Der Chef des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen muss aber genauso wie seine Kollegen von den anderen Fraunhofer-Instituten in diesen Tagen schwer um seine Mitarbeiter kämpfen. Er weiß, dass die Headhunter ständig nach seinen Topspezialisten Ausschau halten. "Da werden Mondgehälter angeboten", schimpft der Wissenschaftler. Seine Mitarbeiter werden aber nur nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt. Er kann den Angeboten der Personalberater nur "den guten Teamgeist von Fraunhofer" entgegensetzen: "Wenn beispielsweise eine Ariane-Rakete mit digitaler IIS-Rundfunktechnik den Weg ins All antritt, dann sitzen alle zusammen und jubeln, wenn der Start geglückt ist." Voraussetzung sei allerdings "Neugier, Gespür für Entwicklungen, eben Trüffelschweinmentalität". Fraunhofer ist die einzige staatliche Institution, die seit Jahren immer unter den ersten zehn Arbeitgebern landet und nichts an Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs verloren hat.

Verlierer Siemens

Verlierer unter den Top-Arbeitgebern ist Siemens. Sowohl bei den Betriebswirten, den Ingenieuren als auch den Informatikern haben die Münchner an Image und entsprechend an Plätzen im Ranking eingebüßt. Lediglich die Informatikerinnen haben den Elektrokonzern auf die Nummer eins gesetzt.

Im Ansehen der Studenten erholt hat sich dagegen Accenture wie auch die Beraterbranche insgesamt. Nachdem das weltweit größte IT-Beratungshaus im Zuge der New-Economy-Krise viele Mitarbeiter auf die Straße setzte, hat es sich gut erholt. Es stellt allein in Deutschland jährlich 1000 Mitarbeiter ein und hat wie kaum ein zweites Unternehmen kräftig in Personal-Marketing-Aktivitäten investiert. Aber auch Capgemini, KPMG und Bearingpoint haben gegenüber dem Vorjahr Plätze gutgemacht.



Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.


Die Top 100 der ITK-Branche
Top 100 - die erfolgreichsten ITK-Unternehmen in Deutschland
Man ist versucht, beim Thema Green IT nicht mehr so genau hinzuhören. Zu oft waren die ökologischen Versprechungen der Hersteller zu hören, zu selten wurde der Vollzug umwelt-
freundlicher Taten gemeldet.

Die Zukunft ist grün
MITTELSTANDS-IT: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
CRM: Offen oder proprietär? CRM: Offen oder proprietär? Immer mehr mittelständische Firmen realisieren CRM-Projekte. Ob Standardsoftware oder Open-Source hängt dabei von zwei wesentlichen Faktoren ab. weiter
Aus DMS wird ECM Aus DMS wird ECM Manche Dokumenten-Management-Systeme optimieren nicht nur Geschäftsprozesse, sondern beherrschen auch das Enterprise Content Management.  weiter
Schluss mit dem Datenchaos Schluss mit dem Datenchaos Wissens-Management auf Basis neuer semantischer Technologien hebt ungenutzte Innovationspotenziale und wird auch im Mittelstand Einzug halten. weiter
ERP-Einführung ERP-Einführung Hersteller wie SAP, Microsoft, Oracle, IBM und HP suchen kleinere Kunden, um neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Die sind jedoch schwer zu finden.  weiter
Green-IT lohnt sich Green-IT lohnt sich Green-IT gilt als einer der Top-Trends in der ITK-Branche. Die verfügbaren Lösungsansätze zeigen, dass sich Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit vertra ... weiter
CRM: Offen oder proprietär? Aus DMS wird ECM Schluss mit dem Datenchaos ERP-Einführung Green-IT lohnt sich
  • Umfrage
  • Top geklickt
  • Top verlinkt
Aktuelle Umfrage

Mein nächstes Smartphone läuft unter...

  • Whitepaper
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security