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Linuxer favorisieren klassisches System-Management

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Die Orientierung auf die Trenddisziplin Service-Management zeichnet sich erst langsam ab.

Die Linux Solutions Group (Lisog) hat die Ergebnisse einer Online-Umfrage aus dem Herbst 2006 zum Thema System-Management bekannt gegeben (komplette Auswertung hier). Offenbar haben sich daran überdurchschnittlich viele Linux-Anwender beteiligt. Denn mit 17 Prozent ist der Anteil der Antwortenden, welche Linux auch auf Desktops einsetzen, relativ hoch und der Anteil jener, die vorzugsweise Windows auf Servern einsetzen, mit 15 Prozent ziemlich niedrig. Daraus lassen sich - wenn auch mit Abstrichen, weil sich insgesamt nur 87 Personen beteiligt haben - Schlüsse auf das Admin-Verhalten der Linux-affinen Anwender ziehen.

Rund zwei Drittel der Befragten setzen für das System-Management Tools ein. Diese dienen primär den drei Aufgabenstellungen Monitoring, Backup/Recovery und Software-/Patch-Management. Die Schwerpunkt werden sich aber verschieben: Die Anwender geben den Disziplinen Configuration- und Change-Management für die Zukunft gewichtigere Noten.

Die am häufigsten genutzten Lösungen für das System-Management sind HPs Openview und IBMs Tivoli mit 14 beziehungsweise 13 Prozent. Auf jeweils zehn Prozent Verbreitung kommen Altiris und scVenus. Unter den insgesamt nicht sonderlich häufig genutzten Open-Source-Admin-Tools führt mit Abstand (51 Prozent) Nagios vor net-snmp (23 Prozent). Allerdings sind diese letzten Zahlen aufgrund der geringen Befragungsbasis nur begrenzt aussagekräftig.

Bei drei Vierteln der Befragten haben die Administratoren ihre Tools selbst ausgesucht. Ihnen waren die Kriterien zentrale Konfigurationsverwaltung, Multiplattform-Support und Usability am wichtigsten. Das bei den System-Management-Anbietern hoch gehandelte Thema Service-Level-Management spielt momentan noch kaum eine Rolle. (ls)


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