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Fedora-Feiertage: Der Weihnachtsmann verteilte röte Hüte

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Die einstige Red-Hat-Distribution verbreitet sich sehr schnell. Das Projekt wird neu organisiert.

Seit zehn Wochen freigegeben, ist Fedora Core 6, die Linux-Variante für Privatanwender, mehr als sechs Millionen Mal von Red Hats Servern heruntergeladen worden. Nicht gezählt sind damit die Downloads von Mirror-Sites. Die größte Download-Welle gab es ab Weihnachten und in de letzten Tagen des Jahres 2006 mit 130.000 Downloads. Wie viele Anwender das Betriebssystem tatsächlich installiert haben, ist aus diesen Zahlen allerdings nicht ersichtlich. Immerhin kann das Fedora-Projekt für sich beanspruchen, Urheber eines der Betriebssysteme zu sein, das mit die größte Nachfrage erlebt hat. Sun Microsystems hat in den ersten zwei Monaten nach Freigabe von Solaris 10 als Open Source im März 2005 eine Million Downloads gemeldet.

Das von Red Hat ins Leben gerufene und unterstützte Linux-Projekt stellt seine technische Ausrichtung um. Künftig soll es keine Trennung mehr geben zwischen "Fedora Core", dem vorwiegend von Red Hat stammenden Kern der Distribution, und "Fedora Extras", dem primär von freien Entwicklern stammenden Zusätzen, mehr geben. Diskussionen darüber, was zu welchem Bereich gehöre, sollen damit verstummen. Beide Teile gehen in einem Repository und einem Build System auf. Der Name der nächsten Privatanwender-Distribution wird dann einfach "Fedora 7" sein. Das erste Test-Release von Fedora 7 soll Ende dieses Monats erscheinen. Im werden monatlich neue Test-Versionen folgen. (ls)


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