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Software Infrastruktur
Apples Safari/Webkit knackt als Erster den Acid3

Firefox 3.0 soll im Juni fertig werden

28.03.2008 um 10:13 Uhr
Mozilla hat gestern bestätigt, dass die letzte Beta von Firefox 3.0 in Kürze und die endgültige Version im Juni 2008 erscheinen soll.

Laut Mike Schroepfer, Vice President of Engineering beim Open-Source-Projekt Mozilla, ist der Code für Firefox 3.0b5 eingefroren. Nach der fünften Beta wechseln die Entwickler in die Release-Candidate-Phase. Wenn alles nach Plan läuft, erscheint der RC1 Anfang Mai. Weil dann auch Feedback der breiten Öffentlichkeit gewünscht ist, werden die Release Candidates - vermutlich drei an der Zahl - in nicht ganz so schneller Folge erscheinen wie die Betas, die Mozilla ausdrücklich nur für interessierte Developer empfiehlt.

Mit dem Erscheinen des RC1 werden vermutlich auch die meisten Entwickler von Firefox-Erweiterungen ihre Arbeit intensivieren. Sie warten üblicherweise so lange, weil dann keine gravierenden Änderungen mehr am Browser zu erwarten sind.

Nach Messungen der US-fokussierten Marktforscher von Net Applications sind derzeit 17,3 Prozent der Internet-Nutzer mit Firefox unterwegs im Netz (in Europa deutlich mehr). Platzhirsch bleibt Microsofts Internet Explorer mit 74,9 Prozent, auf dem dritten Platz liegt der Apple-Browser Safari mit inzwischen 5,7 Prozent Marktanteil.

Apropos Safari: Dessen unterliegende quelloffene Rendering-Engine Webkit hat es als erstes geschafft, den neuen Browser-Härtetest "Acid3" des Web Standards Project mit 100 von 100 möglichen Punkten zu bestehen. Entsprechende Nightly Builds für Mac OS X und Windows stehen zum Download bereit, so dass sich jedermann selbst davon überzeugen kann. Bis Apple Safari entsprechend updatet, dürfte indes noch einige Zeit vergehen. Auch Opera aus Norwegen hat nach eigenen Angaben mit einer internen Entwicklungsversion 100 Acid3-Punkte erzielt. Mozilla hingegen lässt den Test einstweilen links liegen und konzentriert sich auf die Fertigstellung von Firefox 3. "Beim Acid3 geht es, anders als bei dessen Vorgängern, nicht darum, einen Ausgangswert nützlicher Web-Fähigkeiten zu etablieren", kritisiert Mozillas Chef-Evanglist Mike Shaver. (tc)



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