computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


Open Source im Unternehmen

Studie: Ubuntu und Red Hat sind die beliebtesten Linux-Distributionen

11.02.2008 um 10:58 Uhr
Die in Unternehmen am häufigsten genutzten Linux-Varianten heißen Ubuntu und Red Hat. Das zumindest hat der Open-Source-Anbieter Alfresco in einer internationalen Studie herausgefunden.

Alfresco, ein Anbieter von Enterprise Content-Management Systemen (ECM) aus dem Open-Source-Lager, stützt sich auf eine Befragung unter den rund 35.000 Mitgliedern seiner Anwender-Community. Den Angaben zufolge stammen die Teilnehmer aus 260 Ländern, darunter die Hälfte aus Europa, dem mittleren Osten und Asien sowie 24 Prozent aus den USA. Dabei versucht Alfresco vor allem herauszufinden, auf welchen Plattformen die eigene Software zuerst getestet werden soll.

Unter den eingesetzten Linux-Betriebssystemen liegt die Ubuntu-Distribution der südafrikanischen Canonical Ltd. mit 35 Prozent klar an der Spitze. Red Hat folgt mit 23 Prozent, während Suse, OpenSUSE und Suse Enterprise zusammengenommen lediglich auf einen Einsatzgrad von 13 Prozent kommen. Immerhin 15 Prozent der Interviewten setzen Debian ein, 14 Prozent bevorzugen andere Linux-Varianten.

Interessantes fördert die Studie auch zum Einsatz anderer Softwarepakete in Unternehmen zutage (siehe auch: Die Zukunft von Open Source). So setzen unter den Windows-Nutzern lediglich zwei Prozent Vista ein. 63 Prozent nutzen Windows XP und 28 Prozent noch den älteren Windows Server 2003. Unter den Büropaketen hält Microsoft Office mit 66 Prozent die stärkste Position, gefolgt von OpenOffice.org mit 24 Prozent. Deutsche und französische Anwender verwenden das Open-Source-Paket doppelt so häufig wie Befragte aus den USA oder Großbritannien.

Geht es um klassische Application Server, liegt der ebenfalls quelloffene Tomcat-Server mit 72 Prozent an der Spitze; JBoss kommt auf 18 Prozent. Im hart umkämpften Segment der Virtualisierung schneidet VMWare mit 61 Prozent erwartungsgemäß am besten ab. Microsoft Virtual Server nannten 16 Prozent, gefolgt von Xen, Parallels, Virtual Iron und anderen Systemen zur Virtualisierung. Last, but not least fragte Alfresco auch nach den genutzten Datenbanken. Auch hier machen sich die Open-Source-Präferenzen der Alfresco-Community bemerkbar: 60 Prozent verwenden MySQL, 14 Prozent Oracle und 13 Prozent Microsoft SQL-Server. (wh)



Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

SW-INFRASTRUKTUR: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Besser gleich Vista 64-Bit? Besser gleich Vista 64-Bit? Die 64-Bit-Version von Windows Vista bringt mehr Arbeitsspeicher, mehr Sicherheit und Stabilität. Aber wie steht es um die Kompatibilität? weiter
Wege zur IT-Automation Wege zur IT-Automation Seit Itil 3 das Business-Service-Management zur Pflichtdisziplin erklärt hat, geht es nun um die Automatisierung des IT-Betriebs auf Prozessebene. weiter
Cloud Computing - ein neues Buzzword? Cloud Computing - ein neues Buzzword? Auf den ersten Blick erscheint Cloud Computing nur als neues Hype-Thema. Doch Unternehmen können schon heute davon profitieren.  weiter
CMDB: Drehscheibe für IT-Services CMDB: Drehscheibe für IT-Services Ohne Configuration Management Database (CMDB) bleibt das für IT-Prozesse erhoffte Automatisierungspotenzial aus. weiter
Erfolgsgarant Software-Testing Erfolgsgarant Software-Testing Bislang oft als notwendiges Übel abgestempelt, wird nun das Potenzial durchgängiger Testprozesse erkannt.  weiter
Besser gleich Vista 64-Bit? Wege zur IT-Automation Cloud Computing - ein neues Buzzword? CMDB: Drehscheibe für IT-Services Erfolgsgarant Software-Testing
MEHR ZUM THEMA SOFTWARE INFRASTRUKTUR
  • Artikel
  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security