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IT-Strategie
CeBIT 2009

Willkommen in der "Webciety"



Keine Angst vor der IFA

CW: Welche Rolle sollen künftig Consumer-Themen spielen? Hier hatte es in der Vergangenheit ja einigen Unmut unter den an Geschäftskunden interessierten Ausstellern gegeben. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen professionellen Zielgruppen und Verbrauchern?

Raue: Das Gelände ist groß genug für verschiedene Anwendergruppen. Wir bieten unseren Ausstellern flexible Beteiligungsmodelle. So kann jeder die von ihm favorisierte Zielgruppe ansprechen. Gerade bei den mobilen Themen ist das wichtig. Aussteller wie T-Mobile wollen neben Geschäftskunden auch Verbraucher empfangen.

CW: Sehen Sie die Internationale Funkausstellung (IFA) als Konkurrenz?

Raue: Nein, die IFA hat eine komplett andere Ausrichtung - das wird durch die jüngst präsentierte weiße Ware ganz deutlich. Die CeBIT ist eine internationale Businessmesse, die neue Themen auf die Agenda hebt und diese nachhaltig nach vorne treibt. Green IT ist hier das beste Beispiel.

Hilfe für den eiligen CIO und Messeforen

CW: Wie wollen Sie Top-IT-Entscheider nach Hannover locken? Gehen die überhaupt noch auf Messen? Es herrscht doch ein Überangebot an Veranstaltungen.

Raue: Die CIO, die Sie ansprechen, gehen wieder auf Messen. Sie haben die großen Vorteile der Messen wieder entdeckt. Wir haben diese Leute lange nicht als eigenständige Besuchergruppe wahrgenommen. Doch das hat sich geändert. IT-Lösungen sind immer komplexer und vernetzter geworden - das interessiert auch CIOs. Wir haben spezielle Programme entwickelt, die sicherstellen, dass diese Zielgruppe einen effektiven Tag in Hannover verbringen kann (Lesen Sie auch, was Branchen-Promis zur CeBIT sagen).

CW: Wie wichtig sind bisherige "Messen in der Messe" wie zum Beispiel die Foren für BI/EII, SOA und für CRM?

Raue: Die Zahl solcher Foren und Kooperationen wird weiter steigen, weil wir das Fachwissen ihrer Veranstalter brauchen. So wollen wir nächstes Jahr beispielsweise mehr zu Open Source und Cloud Computing machen.


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