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IT-Strategie
Prozesse auf dem Prüfstand

Wie gut ist Ihr Anforderungs-Management?



Zehn Fragen für eine Bestandsaufnahme

Exagon hat einen Quickcheck entwickelt, der die zentralen Schwierigkeiten des Anforderungs-Managements offen legen hilft. Die folgenden zehn Fragen möge jeder für sich beantworten und seine Schlüsse daraus ziehen:

  1. Wie stark sind die Prozesse zur Abwicklung der Service-Aufträge automatisiert?

  2. Wie transparent sind die Abläufe zur Bearbeitung der Anforderungen insgesamt?

  3. Wie klar sind die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten innerhalb des gesamten Auftragsprozesses definiert?

  4. Wie verbindlich sind die Vorgehensprinzipien zur Übergabe der Serviceaufträge zwischen den verschiedenen Prozessschritten?

  5. Bis zu welchem Grad beruhen Informationen über mögliche Änderungen und deren Auswirkungen auf dem Zufallswissen der beteiligten Mitarbeiter?

  6. Wie komfortabel lassen sich die Anforderungen nachverfolgen und verwalten?

  7. Gibt es - unabhängig vom Account-Manager - eine zentrale Verantwortlichkeit für die Qualitätssteuerung und Ressourcenbereitstellung?

  8. Gib es ein aktives Optimierungs-Management, mit dem sich die Fehlerquote ständig vermindern lässt?

  9. Bis zu welchem Grad entsprechen die definierten Prozesse den Ansprüchen eines effizienten SLM?

  10. Inwieweit stützt sich das Anforderungs-Management auf Itil-orientierte Prozesse beziehungsweise inwiefern ist es nahtlos in die Itil-Infrastruktur integriert?

Itil - keine eierlegende Wollmilchsau

Itil-orientierte Best Practices taugen gut als Anhaltspunkte für die Neukonzeption des Auftrags-Managements. Allerdings warnt Fremmer auch davor, sich allzu unreflektiert an Itil zu orientieren. Die Itil-Version 2 habe das Service-Level-Management regelrecht stiefmütterlich behandelt, und die Folgeversion sei in dieser Hinsicht nicht viel besser: "Die Autoren der ITIL 3-Bücher haben die Chance versäumt, die Service als den eigentlichen Kern zu positionieren und die SLM-Prozesse praxisgerecht darzustellen," kritisiert der Exagon-Geschäftsführer: "Hier wurde dem Anwender nicht wirklich geholfen." (qua)


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