computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


IT-Strategie
IT-Management

Sieben Aufgaben, die die IT oft schuldig bleibt



2. Umarmen Sie das Web 2.0

Ob Sie es mögen oder nicht: Wir leben in einer Facebook-Twitter-iPhone-Welt. Und da müssen Ihre Geschäftsanwendungen einfach die neuesten und heißesten Web-Service-Funktionen bieten. Ansonsten werden Sie Ihre besten jungen Mitarbeiter an ein Unternehmen verlieren, das auf dem aktuellen technischen Stand ist.

"Viele IT-Organisationen sind für das Web 2.0 nicht so bereit, wie sie es sein sollten", kritisiert David McFarlane, COO von Nexaweb Technologies, eines Software- und Serviceanbieters für die Modernisierung von Legacy-Anwendungen. "Es wird Zeit, dass sie sich auf die Millennium-Generation vorbereiten - die Leute, die DOS-Schnittstellen nur aus Legenden kennen und jedes Mal eine allumfassende iPhone-ähnliche Erfahrung erwarten, sobald sie einen Computer oder ein verwandtes Gerät anfassen."

Social Software bestimmt das Privatleben der IT-Anwender.
Social Software bestimmt das Privatleben der IT-Anwender.

Die jüngsten und technisch gewieftesten Mitarbeiter wollen von überallher auf die Unternehmensdaten zugreifen können - und zwar mit jedem Browser, ob er sich nun auf ihrem Laptop oder ihrem Handy befindet. Wenn Sie das nicht ermöglichen können, wird es jemand anderer tun. "Einer der Hauptgründe, sich mit dem Web 2.0 zu beschäftigen, ist das Signal an Ihre Mitarbeiter, dass Ihr Unternehmen vorwärts denkt und willens ist, die Dinge anders zu machen", sagt Jim Lanzalott, Vice-President des Personalberatungs- und Outsourcing-Unternehmens Yoh. (Zum Thema siehe auch: "Skype & Co. - Strategien gegen den Wildwuchs".)

Wie McFarlane ergänzt, hegen die Kunden ebenfalls hohe Erwartungen in Sachen Web 2.0: "Sie wollen ein Teil des erweiterten Unternehmens sein." Wenn sie beispielsweise etwas bestellen, drängt es sie, zu wissen, wo sich die Ware gerade befindet. Und wenn sie einen Versicherungsfall melden, möchten sie gleichzeitig die Unfallfotos hochladen können. "Die Unternehmen dürfen solche Dinge nicht mehr auf ihre eigenen Abteilungen beschränken", fordert McFarlane: "Sie müssen auch reichhaltige, anspruchsvolle und überzeugende Anwendungen für ihre Kunden bereitstellen."


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

IT-STRATEGIEN: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wie steht es um Ihr Projekt? Wie steht es um Ihr Projekt? Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich der Zustand jedes IT-Projekts checken. Dazu brauchen Sie nur Papier und Bleistift.  weiter
Prozesse auf dem Prüfstand Prozesse auf dem Prüfstand Exagon hat anhand von zehn Fragen einen Quickcheck entwickelt, der die zentralen Schwierigkeiten des Anforderungs-Managements offen legen hilft.  weiter
Flexibel um jeden Preis? Flexibel um jeden Preis? Dass die IT flexibel und agil sein soll, gilt als ausgemacht. Aber Flexiblität an der falschen Stelle kostet unnötig Geld oder behindert sogar. weiter
Weihnachtsschnäppchen vom IT-Markt Weihnachtsschnäppchen vom IT-Markt Gegen Quartalsende geben Software-Anbieter eher Rabatte als zu anderen Zeiten. Beste Karten also für Anwender, gute Preise auszuhandeln.  weiter
Netbooks, Datenschutz, iPhone Netbooks, Datenschutz, iPhone Am Ende des Jahres zurückzuschauen, ist leicht. Wir tun es trotzdem, weil schon jetzt niemand mehr etwas über 2009 hören will. weiter
Wie steht es um Ihr Projekt? Prozesse auf dem Prüfstand Flexibel um jeden Preis? Weihnachtsschnäppchen vom IT-Markt Netbooks, Datenschutz, iPhone
MEHR ZUM THEMA IT-STRATEGIE
  • Artikel
  • Whitepaper
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security