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IT-Strategie
Controlling mit Excel-Oberfläche

Baby-Walz setzt auf Business Intelligence

08.07.2008 um 11:35 Uhr
Mehr Informationen mit weniger Aufwand. Unter dieser Devise implementiert das Versandhaus Walz eine BI-Software für das Finanz- und Marketing-Controlling.

Eigenen Angaben zufolge ist Baby-Walz Europas größtes Versandunternehmen für Mutter und Kind.
Eigenen Angaben zufolge ist Baby-Walz Europas größtes Versandunternehmen für Mutter und Kind.

Das Versandhaus Walz, besser bekannt unter dem Markennamen Baby-Walz, hatte ein ehrgeizige Ziel: Das Unternehmen wollte Umfang und Möglichkeiten seines Controllings deutlich erhöhen, aber gleichzeitig den dafür notwendigen Aufwand reduzieren. Es entschied sich für die Einführung einer Business-Intelligence-Lösung von der Hamburger Initions AG.

Hauptanwender der neuen Software sind Marketing- und Controlling-Abteilung. Ihnen sowie der Geschäftsleitung soll das System dabei helfen, sowohl flexible Ad-hoc-Analysen als auch ein effizientes Standard-Reporting vorzunehmen. Das System verwaltet 60 Millionen Datensätze, glänzt dabei aber, so Initions, mit Antwortzeiten im Sekundenbereich.

Weiter mit Excel-Oberfläche

Als Benutzeroberfläche können die Anwender weiterhin ihre gewohnte Excel-Umgebung nutzen, verspricht der Anbieter. Das Tabellenkalkulationssystem sei um leistungsfähige Analysefunktionen erweitert worden. (Zum Thema Excel siehe auch: "Wie sich der Wildwuchs eindämmen lässt".)

Projektsteckbrief

  • Projektart: Implementierung einer Lösung für das Controlling.

  • Branche: Versandhandel.

  • Produkt: Business-Intelligence-Lösung der Initions AG mit Excel-Oberfläche.

  • Ziel: mehr Analysefunktionen, weniger Aufwand.

  • Ansprechpartner: Thilo Bendel, Abteilungsleiter Controlling, Baby-Walz.


Die Vorteile der neuen Lösung erläutert Thilo Bendel, Abteilungsleiter Controlling bei Baby-Walz, folgendermaßen: "Eine für unser Unternehmen besonders wichtige Funktion ist die Bestelleingangsanalyse. Mit dem neuen System sind wir in der Lage, uns in wenigen Sekunden einen bereichsübergreifenden Überblick über die Bestelleingänge in den verschiedenen Absatzländern ausgeben zu lassen." Diese Zahlen könnten anschließend im Kontext der Plan- und Vorjahreszahlen ausgewertet werden.

Wie Initions ergänzt, lässt sich diese Analyse weiter verfeinern, wobei Retouren, unterschiedlichen Bestellkanäle, Zahlungsarten und andere Merkmale berücksichtigt würden. Fachbereiche und Controlling könnten damit Abweichungen auf oberster Ebene schnell erkennen, um anschließend in einer Detailanalyse die Ursachen aufzuspüren. (qua)



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