Zentrale IT-Organisationen haben nach BAH-Erkenntnissen eine Reihe von Vorteilen. Hier eine Auswahl:
Zuständigkeiten sind klarer definiert. So können sich die CIOs besser auf kreative Aufgaben konzentrieren.
Der CIO hat eine höhere Sichtbarkeit im Unternehmen, weil er oft direkt an einen C-Level-Manager berichtet. (Handelt es sich um den CFO, ist dieser Vorteil jedoch mit Vorsicht zu genießen, wie eine aktuelle Accenture-Studie nahe legt):
Veränderungen werden leichter bewältigt als in anderen Organisationstypen.
Die Ausrichtung auf die Geschäftsstrategie fällt leichter.
Informationen fließen schneller, weil es weniger Schnittstellen gibt.
Die IT sendet seltener widersprüchliche Signale.
Die IT-Chefs haben leichter Zugang zu den benötigten Kennzahlen.
Aus Ahlemanns Erfahrung sind IT-Organisationen mit einer dezentralen Demand-Organisation per se langsamer und intransparenter. Das lasse sich bei der Vielzahl von Schnittstellen kaum vermeiden, so der BAH-Manger. Zudem würden sie "den Mitarbeiter häufig nicht abholen", also eine gewisse Entfremdung erzeugen.