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Restrukturierung beschert CSC rote Zahlen

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IT-Service-Schwergewicht Computer Science Corp. (CSC) hat im ersten Geschäftsquartal Verluste geschrieben. Die Einnahmen schrumpften nicht ganz so stark wie erwartet.

Das Eregbnis wurde von Umstrukturierungskosten in Höhe von 215 Millionen Dollar belastet.
Das Eregbnis wurde von Umstrukturierungskosten in Höhe von 215 Millionen Dollar belastet.

Im Rahmen der Umstrukturierung musste CSC im ersten Quartal des Geschäftsjahres einen Verlust von 55.3 Millionen Euro ausweisen. Darin enthalten sind besondere Aufwendungen in Höhe von 215 Millionen Dollar. Die Neuorganisation des Geschäfts hatte CSC im Frühjahr angekündigt (siehe auch "CSC: 5000 Jobs werden gestrichen"). Viele der geplanten Stellenstreichungen entfallen auf Europa, insbesondere auf Deutschland und Großbritannien. In den vergangenen Monaten war CSC immer wieder ins Visier von Private-Equity-Firmen geraten, die CSC übernommen und zerschlagen wollten. Erst im Juni bereitete das Management einem möglichen Verkauf ein Ende und veröffentlichte Pläne für ein Aktienrückkaufprogramm. An der Restrukturierung, die CSC bis in das nächsten Geschäftsjahr begleiten wird, hält das Unternehmen jedoch fest.

Der Umsatz des ersten Quartals schrumpfte leicht um ein Prozent auf 3.56 Milliarden Dollar, die Finanzanalysten hatten durchschnittlich geringfügig weniger erwartet. Gut entwickelte sich das Geschäft mit der öffentlichen Hand, das um sechs Prozent zulegte und insgesamt knapp 1.3 Milliarden Dollar einbrachte. Der Verkauf von Services an kommerzielle Kunden schrumpfte dagegen um sechs Prozent auf 2.26 Milliarden Dollar.

Besonders schleppend verlief das Geschäft in Europa, wo der Umsatz um neun Prozent auf 941.9 Millionen Dollar einbrach. Schwache Nachfrage verzeichnete CSC in Deutschland und Italien. Doch ohne Probleme war auch das US-Geschäft nicht: Dort sackten die Einnahmen um drei Prozent auf 976.9 Dollar.


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