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Outsourcing

Fünf Tipps, wie Sie die Risiken eindämmen

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Jedes Outsourcing birgt Risiken. Lesen Sie hier, wie sie diese möglichst gering halten können.

Wie jedes Projekt birgt auch das Auslagern die Gefahr, dass Zeit- und Kostenrahmen nicht eingehalten werden und dass das Vorhaben den Zielen des Anwenders nicht gerecht wird. Besonders groß ist dieses Risiko, wenn sich der Kunde ausschließlich auf günstige Lohnkosten fixiert, ist Alec Miloslavsky, CEO des Outsourcing-Dienstleisters Exigen Services, überzeugt. Er gibt fünf Empfehlungen, wie Firmen die Risiken beim Auslagern verringern können:

"Echter" Nutzen: Sinn und Zweck des Auslagerns sollte es sein, ein spezifisches Geschäftsziel zu erreichen - und nicht nur einfach günstigere Arbeitskräfte einzusetzen. Bei der Ausführung sollten sich Auftraggeber und IT-Dienstleister die Verantwortung teilen und eine partnerschaftliche Beziehung pflegen. Dann reduzieren sich die Risiken automatisch- und damit auch die Projektkosten.

Methodik: Achten Sie darauf, dass Ihr Provider bei der Erbringung der Outsourcing-Leistungen spezifische Methoden einsetzt und dies auch in der Vertragsvereinbarung festhält. Die Projektsteuerung (Governance) sollte ebenfalls Verantwortung des Dienstleisters sein. Es sollte eindeutig im Vertrag stehen, dass er die Risiken der Umsetzung, auch bei internationalen Projekten trägt.

Beidseitige Verantwortung: Der Projekterfolg hängt von der investierten Zeit und dem Einsatz aller Beteiligten - von den Ingenieuren über die IT bis hin zum Input der Anwender - ab. Entscheidend ist dabei allerdings, dass alle Beteiligten, vor allem aber die Fachseite, regelmäßig und zeitnah Feedback geben.

Flexibilität: Änderungen sind bei Projekten unvermeidbar. Daher sollten Sie sicherstellen, dass die Vorgehensweisen und Projekt-Management-Methoden Ihres Providers flexibel genug sind, um auf geschäftliche Veränderungen zu reagieren. Zudem sollten die Freigabeberechtigungen für die Änderungen in den richtigen Händen liegen. Überprüfen Sie daher die Prioritäten im Verlauf des Projekts regelmäßig.

Partnerschaft auf allen Ebenen: Beim Outsourcing muss sich der Kunde auf Personal verlassen, das für ein anderes Unternehmen arbeitet. Ein Wechsel in der Besetzung des Projektteams birgt daher immer auch das Risiko, geistiges Eigentum oder die Kontrolle über das Projekt zu verlieren. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Anwender und Dienstleister auf allen Ebenen partnerschaftlich zusammenarbeiten. Achten Sie auch darauf, dass die Personalstrategie und eventuelle Kompensationen ihres Dienstleisters die Projektziele berücksichtigen. Eine Outsourcing-Beziehung darf keine Einbahnstraße sein, warnt Miloslavsk. "Ziele, Verantwortlichkeiten und finanzielle Anreize sollten auf beiden Seiten gerecht verteilt sein." (sp)


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