computerwoche.de
Newsletter  |   CW-TV  |   Bilder-Galerien  |   Blogs & Forum  |   CW mobil  |   RSS  |   Aboshop


IT-Services
Outsourcing

Fünf Tipps, wie Sie Zusatzkosten vermeiden

18.07.2008 um 11:15 Uhr
Nicht jedes Auslagerungsprojekt bringt die gewünschten Einsparungen. Vor allem Zusatzkosten, mit denen der IT-Dienstleister seine Risiken absichert, können das Projekt verteuern.

Kostensenkung ist nach wie vor das zentrale Outsourcing-Motiv deutscher Unternehmen. Aber nicht immer wird dieses Ziel erreicht. Durch versteckte Kosten kann das Auslagern sogar letztendlich teurer werden als der Eigenbetrieb, warnen die Berater von Active Sourcing. Um dies zu vermeiden, sollten Anwender die folgenden Regeln beherzigen:

1. Dem Anbieter Freiheiten lassen

Viele Anwender neigen dazu, ihrem Provider vorzuschreiben, welche Technik er einsetzen soll. Wenn man dem Anbieter hier aber gewisse Freiheiten lässt, kann er die für ihn günstigen Skaleneffekte nutzen und die dadurch erzielten Einsparungen an den Kunden weitergeben. Auch beim Reporting fährt der Dienstleister mit seinem standardisierten Verfahren meist günstiger als mit dem System des Anwenders, das er erst aufwändig installieren und in Betrieb nehmen muss. Zudem raten die Sourcing-Berater von einer allzu detaillierten und variantenreichen Leistungsmessung ab, da sie das Service-Management verteuere.

2. Genug Zeit einkalkulieren

Outsourcing-Strategien sind nicht kurzfristig umsetzbar. Eine realistische Terminplanung ist daher Pflicht. "Bei zu kurzfristigen Terminierungen tendieren die Dienstleister dazu, Risikozuschläge einzurechnen, weil sie aufgrund des Zeitdrucks eigene Nachteile befürchten", warnt Stefan Regniet, Geschäftsführer von Active Sourcing.


Leserkommentare 
(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

IT-SERVICES: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
HP verordnet EDS Radikalkur HP verordnet EDS Radikalkur Nach der offiziell abgeschlossener EDS-Übernahme präsentiert HP den neuen Kollegen nun die Rechnung: Mehr als jeder vierte EDS-Mitarbeiter muss gehen. ... weiter
Muss guter Rat teuer sein? Muss guter Rat teuer sein? Anwender lassen sich die Dienste von Beratern viel kosten. Doch die Schlussfolgerung, dass mit dem Preis auch die Qualität steigt, ist gewagt. weiter
Security-Outsourcing Security-Outsourcing Viele Firmen zögern, externe Security-Dienstleistungen zu nutzen. Doch der Markt wächst. IT-Dienstleister locken mit konkurrenzfähigen MSS-Angeboten. weiter
Wenn der Blackberry absäuft Wenn der Blackberry absäuft Support-Mitarbeiter sind oft Zeugen skuriller Situationen. In unserem Forum "Aufgehängt" finden Sie vergnügliche Geschichten aus dem IT-Alltag. weiter
End-to-end-SLAs End-to-end-SLAs Ein pragmatischer Weg zur besseren Kundenbeziehung führt über den SLA-Regelkreis. Er kombiniert technische SLAs mit der Anwendererfahrung. weiter
HP verordnet EDS Radikalkur Muss guter Rat teuer sein? Security-Outsourcing Wenn der Blackberry absäuft End-to-end-SLAs
MEHR ZUM THEMA IT-SERVICES
  • Artikel
  • Whitepaper
KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
Neu: SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security