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IT-Services
Neue Lünendonk-Studie

Die 25 größten Management-Berater in Deutschland

21.05.2008 um 13:48 Uhr
Der Markt für Management-Consulting ist 2007 erneut zweistellig gewachsen. Allerdings leidet die Branche unter dem Fachkräftemangel.

Der hiesige Markt für Management-Beratung ist 2007 weiter gewachsen. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) beziffert das Marktvolumen für klassische Management- und Unternehmensberatung mit den Themen Strategie, Organisation, IT, Führung, Betriebswirtschaft, Logistik und Marketing auf 16,4 Milliarden Euro. 2006 waren es noch 14,7 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 11,6 Prozent (2006 gegenüber 2005: 11,4 Prozent).

Nach Schätzungen des BDU gibt es in Deutschland fast 14.000 Anbieter solcher Consulting-Leistungen. Die Lünendonk GmbH hat daraus die 25 größten Player ermittelt, die 2007 mindestens 60 Prozent ihres Umsatzes mit klassischer Management- und Unternehmensberatung erzielten (siehe Tabelle).

Die Umsätze der 25 Top-Anbieter haben 2007 um durchschnittlich 12,8 Prozent und damit stärker als der Markt zugelegt. Auch für das laufende Jahr rechnen die Management-Berater mit einem Umsatzplus von im Schnitt fast 12 Prozent. Zusammen erreichten die 25 Anbieter mit ihren Inlandseinnahmen 2007 einen Anteil am Gesamtmarkt (16,4 Milliarden Euro) von 24 Prozent. Allein die Top 10 bestreiten fast 18 Prozent des Marktes. Die Auslandsumsätze dieser zehn Unternehmen lagen bei insgesamt rund 357 Millionen Euro. Das entspricht einer Exportquote von 28 Prozent.

Das Spektrum der Management-Consultants wird immer breiter. Bei elf Anbietern der Top 25 liegt der Schwerpunkt auf Strategieberatung. Die Leistungen der anderen Player erstrecken sich darüber hinaus häufig auf Organisations- und Prozessberatung sowie auf Consulting-Leistungen in den Bereichen IT, Marketing, Logistik und HR (Human-Resources). Neben den Anbietern, die mindestens 60 Prozent ihres Umsatzes mit klassischer Unternehmensberatung bestreiten, sind auch große IT-Consultants und IT-Dienstleister im Markt vertreten. So entfallen bei IBM Global Business Services und Accenture jeweils rund zehn bis 20 Prozent der Einnahmen auf Strategie- und Organisationsberatung.

Die Zahl der bei den Top 25 beschäftigten Berater ist um durchschnittlich 12,3 Prozent auf insgesamt 14.800 fast so stark gewachsen wie die Inlandsumsätze. Angesichts des gestiegenen Personalbedarfs und der hohen Anforderungen an die Consultants haben die Anbieter allerdings schon seit einigen Jahren massive Probleme bei der Personalbeschaffung. Dadurch wird ihr Wachstum teilweise behindert. Von den beschäftigten Beratern haben im Durchschnitt fast 43 Prozent einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, knapp 18 Prozent in Ingenieurwissenschaften, gut 15 Prozent in Naturwissenschaften und 14 Prozent in Informatik. Etwa jeder zehnte hat einen anderen Hochschulabschluss, häufig als Wirtschaftsingenieur. (sp)


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